• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
Verein Solimatt

Verein Solimatt

Solidarische Landwirtschaft

  • SoliAktuell
  • SoliBlog
  • Gemüsekorb
  • Kontakt

SoliBlog

10. August 2023

August 10, 2023 by Seraina Kommentar verfassen

Guten Abend allerseits

Ein sonniger heisser Spätsommertag neigt dem Ende zu und ihr habt hoffentlich alle euren Korb ausgepackt, euch mächtig gefreut und alles schön versorgt… Die Tomaten sollten NICHT in den Kühlschrank, denn Temperaturen unter 12°C lassen ihr Aroma verschwinden. Am besten lagert ihr sie bei Raumtemperatur, es sei denn sie sind aufgerissen oder sonst wie beschädigt: in diesem Fall sollten sie rasch verspiesen werden oder halt doch im Kühlschrank warten. Manchmal erhält ihr vielleicht eine noch nicht komplett ausgereifte Frucht, diese reift innert weniger Tagen ganz aus. Mit der Zeit spürt (per Fingerdruck) oder/und seht ihr selber ganz gut, welche sehr reif sind und welche noch nicht.

So sah die Ernte vor der Verteilung aus:

Und so sah ein einzelner ausgepackter Korb von heute aus:

Bataviasalat, Peterli, Buschbohnen, Rande, Tomaten, Knoblauch, Gurke, Zucchetti & Zwetschgen

Die Zwetschgen der Sorte „Bühler“ sind leicht säuerlich.

Die Blätter der Rande sind eigentlich dasselbe wie Schnittmangold oder Krautstiel. Ihr könnt sie komplett verzehren. Die frische Rande empfehle ich wärmestens grad roh zu raffeln und ein schickes Salätli, mit Peterli, zu machen. Es gibt kaum etwas besseres als eine frisch geerntete Rande als Salat!

Regelmässig im Garten anzutreffen ist momentan eine meiner Lieblinge, die Grosse blaue Holzbiene. Sie liebt die Bohnenblüten sehr…

Der Boden ist schön feucht, so hatten wir ein leichtes einige Kulturen zu vereinzeln die Tage: Randen, Rüebli, Schwarzer runder Winterrettich und Herbsträben. Alles wächst rasant, auch das Kleegras auf den Wegen und Rändern.

Mit müdem, liebem Gruss, Seraina

Kategorie: Plauderei

3. August 2023

August 3, 2023 by Seraina Kommentar verfassen

Hoi zäme

Nach einem kühlen regnerischen Morgen präsentierte sich der Garten am Mittwoch Nachmittag so

Ich begann meine Arbeit am Mittwoch früh in Gummistiefeln und Regenkleidern und Jula und ich unterhielten uns über den merkwürdigen Sommer. Wenige Stunden später war alles ganz normal, T-shirt, kurze Hose, Sonnencrème und die Hoffnung auf etwas Schattenarbeit. Eigentlich mag ich das Wetter dieses Sommers total gerne: es schlaucht mich bedeutend weniger (körperlich und emotional), da es immer mal wieder regnet und kühler ist. Insofern ein guter Sommer.

Den Schnecken gefällt er auch. Aus ein paar Auberginen schaute ein Schneckenfudi raus, was ich recht lustig fand. Ich wollte diese Schnecken nicht herausziehen, sondern schüttelte sie raus…Diese Woche bekamen die Depots Liestal und Basel eine Aubergine.

Und da wir Rüebli vereinzelt haben und diese verhältnismässig schon recht gross waren, haben wir für die restlichen Depots kleine Rüeblibunde gemacht. Falls ihr euch also gewundert habt über die teilweise kleinen zarten Rüebli, wisst ihr nun warum. Rüebli werden direkt in den Boden gesät (und nicht in Töpfen angezogen). Diese Saat ist vorzugsweise genug dicht zu machen, falls nicht alle Samen keimen oder/und viele Keimlinge von Getier gefressen würde. Wenn dann aber beides nicht der Fall ist, stehen mehr als genug Keimlinge da und buhlen um Platz, Licht und Nährstoffe. Wenn man eine anständige Ernte möchte, muss man die Saat vereinzeln oder ausdünnen, so dass sich jede Pflanze kräftig entwickeln kann und bei den Rüebli eine dicke Wurzel heranwachsen kann.

Sommertasche: Schnittmangold, Zucchetti, Gurke(n), Rüeblibund, Tomaten, Basilikum, Buschbohnen, Zwiebeln, Salat

Gestern haben wir alle Zwiebeln geerntet. Zwiebeln zeigen mit umgeknickten, gelblich werdenden Blättern an, wenn sie reif sind und ins Lager genommen werden können. Sie liegen dann sozusagen auf dem Boden. Bei guter Witterung können sie ein paar Tage auf dem Beet ausgelegt antrocknen (analog dem Knoblauch vor wenigen Wochen), ansonsten nimmt man sie rein an einen trockenen, gut durchlüfteten Ort. Sie werden einlagig in Kisten gelegt, mit ihren umgeknickten Blättern, und machen während der Trocknung einen „Wundverschluss“ beim Übergang von der Zwiebel zu den Blättern. Gelingt das nicht (bei nasskalter Witterung) schimmeln oder faulen sie gerne und die Fäulnis kann in die Zwiebel eindringen. Danach sollten sie weiterhin trocken und dann auch dunkel gelagert werden.

Die Zwiebeln in eurem Korb sind für den Frischverzehr gedacht, sie sind nur ein paar wenige Wochen lagerfähig (kein Wundverschluss, wir haben die Blätter abgerissen).

Kiste um Kiste um Kiste um Kiste….

Die rote Sorte misslang leider etwas, rund die Hälfte der Pflanzen stängelte und betörte uns mit ihrer schönen Blüte. Essbar sind diese Zwiebeln nicht mehr, sie sind zäh.

So grün scheinen die Beete, da sie hoffnungslos in Unkraut ertrunken sind. Geschadet hat es den Zwiebeln nicht…

Alles Liebe und bis bald

Eure Bloggerin

Kategorie: Plauderei

27. Juli 2023

Juli 27, 2023 by Seraina Kommentar verfassen

Der Garten heute Donnerstag, am bisher trockensten und wärmsten Tag der Woche

Guten Abend meine Lieben

Ich habe momentan (für sage und schreibe 3 Wochen) das Glück einen Korb zu erhalten, da das Mitglied in den Ferien ist und mich auserwählt hat. So brachte ich eine Fülle farbiger Tomaten nach Hause, die umgehend von meinen Kindern in den Mund geführt worden ist. So schön und gluschtig waren sie…

Weg sind sie.

Vermutlich ging es euch ähnlich. Endlich ist es soweit, nicht?!

Tomaten in Hülle und Fülle, einfach wunderbar.

Rot blühende Feuerbohnen, ein Muss in jedem Garten
Dreierlei Buschbohnen (Cresco, Maxi und Purple Teeppee, garniert mit Kopfsalat „Merveilles de 4 saisons“)
Geliebte Auberginenvielfalt

Der Korb ist sommerliches Glück. Krautstiele in 3 Farben, Eisbergsalat, Zucchetti, Auberginen (für 2 Depots), Kräuterhämpfeli (Bohnenkraut, Basilikum, Koriander, Peterli), Tomaten, Gurken, Kartoffeln und Buschbohnen.

Ende Juli – Ernte
Umgepflanzte gelbe Randen der Sorte „Golden“

Randen werden im Gemüsebau direkt in das Beet gesät, mit dem Sembnder Sämaschineli. Diese wurden vor rund 2 Wochen gesät und sind jetzt bereit gejätet und ausgedünnt zu werden. Wo sie dicht stehen, werden sie vereinzelt, wo es zu wenige hat, werden ein paar gepflanzt. So dass die 4 Reihen mehr oder weniger gleichmässig gefüllt sind und alle Pflanzen genügend Platz und Nährstoffe für ihr Wachstum haben. Nach dem Umpflanzen werden die Sprösslinge angegossen. Trotzdem lampen die Pflänzchen für 2-3 Tage, doch schon bald stehen sie aufrecht und wachsen munter weiter.

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche und grüsse euch herzlich, Seraina

Kategorie: Plauderei

21. Juli 2023

Juli 21, 2023 by Seraina Kommentar verfassen

Sonnenblumen, Zucchetti-, Phacelia- und Kürbisfeld mit Kühen im Hintergrund
Unser Acker mit dem blühenden Schnittzuckerhut im Vordergrund

Grüezi mitenand

Gegen Ende Juli ist es jeweils etwas ruhiger im Gemüsebau, es gibt nicht allzuviel zu setzen. Nach Federkohl & Kopfkohlen war diese Woche noch der Winterlauch dran, 3 Beete gab es, rund 1500 Läuche!

Ansonsten ist vor allem Hegen & Pflegen angesagt, bis dann anfangs August die Wintersalate gesetzt werden. (Und da läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen, beim Gedanken an Castelfranco, Endivien, Cico rosso und Zuckerhut…)

Ihr Lieben, schön wäre wir hätten etwas Hilfe beim Jäten und Hacken… die Montagsjobs bleiben leider fast immer leer!

Ausserdem kommt bald die aufwändige Buschbohnen-Ernte auf uns zu, wir werden dafür „Early-bird-Jobs“ und „Fiirobe-Jobs“ ausschreiben und hoffen auf zahlreiches Erscheinen! Meldet euch, falls ihr gerne helfen möchtet, aber andere freie Zeitfenster habt. Ich denke ab nächster oder übernächster Woche geht es los.

Erste grössere Tomatenernte und gelborange Patissons, Büebli und Tsakoniki-Aubergine
erste reife Sorten: Blush, Tzi Bi U, Gelber Moneymaker, Pomodorini di Sardegna, Fablonelystyni, Nadia und Wirowsk

Die reichhaltige Tasche dieser Woche (im Bild grosser Erntenanteil):

verschiedene Salate, verschiedene Zucchetti, Basilikum, Aubergine, Tomaten, Gurken und Rüeblibünde aus Niederbipp (Familie Jäissli, „Bio-Matte“)

Auf bald und viele liebe Grüsse, Seraina

Kategorie: Plauderei

13. Juli 2023

Juli 13, 2023 by Seraina Kommentar verfassen

Ich freue mich sehr euch mitzuteilen, dass es ein Junge ist:

Diese Aubergine der Sorte „Black Beauty“ ist eine von 6 Auberginensorten, die wir dieses Jahr anbauen. Wir haben zB auch die schlanke weiss-rosarote „Pink Lady“ oder die lila-weiss gesprenkelte „Tsakoniki“ (ähnlich der „Listada de Gandia“).

Vielfalt bedeutet für mich Lebendigkeit, Schönheit, Aromen, Genuss für Augen und Gaumen. Ich mag es eine grosse Bandbreite an verschiedenen Sorten/Arten anzubauen. Es erhöht auch die Resilienz: Misslingt eine Sorte oder eine Kultur, hat es andere, die gedeihen und wachsen.

Diese Woche konnten wir die ersten paar Früchte, der Pflanzen die im Februar gesät wurden, ernten. Es hat erst für die grossen Körbe gereicht. Im Laden hat es längst Auberginen im Angebot, was man dort erhält, sind Hybridsorten aus Gewächshäusern. Warum wir bewusst auf Hybridsorten verzichten, versuche ich nun in einem kleinen Exkurs zu erklären.

Hybridsorten sind Einmalsorten. Sie können nicht sinnvoll weiter vermehrt werden und müssen jährlich neu gekauft werden. Denn wenn eine Hybridsorte weiter vermehrt wird, spaltet sie sich in verschiedene Formen auf. Die Sorte als solches ist nicht beständig. Samenfeste Sorten sind Sorten, die ihre Eigenschaften in einem kontinuierlichen, aber wandelbaren Erbstrom weitergeben. Sie sind somit das Gegenteil von Hybridsorten. Unsere Kulturpflanzen und ihre Vielfalt sind in den Händen von Gärtnerinnen und Gärtnern, Bäuerinnen und Bauern entstanden. Die Basis der Sortenvielfalt waren und sind samenfeste Sorten – also Sorten, die wiederum fruchtbare Nachkommen hervorbringen können.

Die Züchtungsmethoden für moderne Hybridsorten sind teuer und aufwändig, das Wissen wird von grossen Firmen privatisiert mit dem Ergebnis, dass weltweit die gleichen Sorten angebaut werden. Das bedeutet eine unglaubliche Reduktion der Biodiversität und diese Reduktion erschwert die zukünftige Züchtung. Denn durch die reduzierte genetische Vielfalt wird die Anpassungsfähigkeit der Kulturpflanzen stark verringert.

Es ist nicht so, dass ein Gemüsebaubetrieb gross selber Saatgut gewinnen würde. Es passt nicht gut zusammen: viele Samen essen wir (Bohnen, Tomaten, Gurken, Auberginen) im Jungstadium, andere Gemüse müssten wir stängeln/blühen lassen, um deren Saatgut gewinnen zu können (Rüebli, Broccoli, Salate). Aber es spielt eine grosse Rolle, ob wir in Laboren der Welt gezüchtetes Saatgut grosser Firmen kaufen oder wir sozusagen mit einheimischen Firmen wie Sativa oder Zollinger zusammenarbeiten, so dass sich Sorten lokal in jährlicher andauernder Wechselwirkung mit der Umwelt befindet und sich so anpasst, einkaufen.

Ich hoffe, das ist so einigermassen verständlich. Aus diesen Sortengründen und auch aus anderen Gründen der Nachhaltigkeit sind wir tendeziell etwas später dran mit der Ernte der Sommergemüse… nun sind sie aber im Anmarsch!

Gelber Zucchetti mit Phacelia-Blühstreifen und Kürbisfeld im Hintergrund
Unser schönes Äckerlein mit breiter statt hoher Königskerze im Vordergrund
Jula sät Herbsträben (navets) und Schwarzer Winterrettich

Und zu guter Letzt noch das legendäre Korbinhaltsfoto:

Viel Freude und Genuss und bis bald, Seraina

Kategorie: Plauderei

6. Juli 2023

Juli 6, 2023 by Seraina Kommentar verfassen

Gemüse mitenand oder ruguuuggguuuuuggugguuuuu

Ausblick beim Frühstück um knapp 7 Uhr
Blick auf den Acker vom Hof her kommend

Es wird immer wie farbiger. Nicht nur auf den ersten Blick, sondern auch wenn man genauer hinschaut:

Die beiden reifen Tomaten, -da muss ich euch leider enttäuschen-, die sind in unseren Bäuchen gelandet. Qualitätskontrolle. Weitere reife Früchte rücken in unmittelbare Nähe, soviel sei versprochen…

Während wir auf der oberen neuen Parzelle weiterhin arg mit Drahtwürmern zu kämpfen haben, wächst unten (auf dem altbekannten Acker) eine Rüeblisaat problemlos dicht und kraftvoll vor sich hin. Zum Glück! Die Lehre die wir daraus ziehen ist „Nie wieder direkt nach Grasumbruch Gemüse anbauen“.

Über Mäuse muss ich mich gerade nicht mehr beklagen, vielleicht halfen da auch die Füchse, die ich an jedem (wirklich!) Arbeitstag rundum den Acker beobachten kann. Aber die Rehe sind auch frech: neuerdings beissen sie gerne den Buschbohnen und Peperoni den Kopf ab. Dieses Phänomen trat dieses Jahr zum 1. Mal auf. Deshalb sind unsere Peperonipflanzen momentan unter einem Kulturschutznetz und die Buschbohnen sind mit dem Rehschreck, der solarbetrieben Töne im Ultraschallbereich, die die Tiere als unangenehm empfinden, von sich gibt, versehen.

Abgebissene Buschbohnen mit Hansjakobli (gelbschwarze Jacke) und dem Rehschreck im Hintergrund

Unsere Knobläuche sind erntereif und liegen bereits auf dem Beet zum nachtrocknen. Nach ein paar Tagen werden wir ihn in einem dunklen, gut durchlüfteteten Raum weitertrocknen lassen. Habt ihr gewusst, dass Knoblauch frisch eher mild schmeckt und sein Aroma mit der Lagerung intensiviert?

Das Foto des Korbinhalts fehlt mir heute. Wenn jemand mir eines zusendet auf seraina.sprecher@solimatt.ch, füge ich es gerne an dieser Stelle ein. Vielen Dank schon im Voraus und bis bald auf dem Acker hoffentlich!

Herzlich, Seraina

Kategorie: Plauderei

  • « Vorherige Seite aufrufen
  • Seite 1
  • Weggelassene Zwischenseiten …
  • Seite 18
  • Seite 19
  • Seite 20
  • Seite 21
  • Seite 22
  • Weggelassene Zwischenseiten …
  • Seite 30
  • Nächste Seite aufrufen »

Seitenspalte

Suche

Social Solimatt

  • Facebook
  • Instagram

Kommentare

  • Biolaser bei Säli mitenander
  • katrina bei Guete Daag
  • Sandro Meier bei Säli mitenander
  • Helen Stehlin-Mathys bei Gemeinsame Arbeitstage und Erntedankfest
  • Lüönd bei 30. November 2023

Kategorien

  • Organisatorisches (1)
  • Plauderei (177)
    • Gmües (5)

Archiv

Copyright © 2026 · Verein Solimatt · Hof Baselmatt, Niederdorf/BL · Verein Solimatt Datenschutz · Website pstype smart web