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Plauderei

Hallo Herbst!!!

September 10, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

Hallo Gummistiefel, Faserpelz, Mütze, Stricksocken und lange Hose! Nach einer gefühlten Ewigkeit in kurzer Arbeitshose war es gestern dann soweit… über das taunasse Feld in Gummistiefeln laufen und so richtig spüren, dass der Herbst nun kommt. Wunderschön und doch etwas wehmütig bin ich. Der Setzlingstisch ist nun wirklich leer, die letzten Sommersalate wachsen, die Gurkenpflanzen verabschieden sich und die Gedanken schweifen manchmal schon in Richtung Saisonplanung 2027.


Letze Woche haben wir einen Teil der Buschbohnen mit dem Fadenmäher gemäht. Wir haben uns für das Mähen des Krauts entschieden, da so die Wurzeln der Pflanzen im Boden bleiben. An den Wurzeln von Bohnen (und auch den Wurzeln anderer Leguminosen) sitzen kleine Knöllchenbakterien (siehe Bild), die die Fähigkeit besitzen, elementaren Stickstoff aus der Luft zu fixieren und in pflanzenverfügbares Ammonium umzuwandeln. Dadurch müssen Bohnen nicht mit Stickstoff gedüngt werden und durch das Einarbeiten/Belassen der Ernterückstände/Pflanzen an Ort und Stelle wird der gebundene Stickstoff im Boden frei und steht diesem dann zur Verfügung.

Wurzeln einer Buschbohnenstaude mit Knöllchenbakterien

Pinker und gelber Krautstiel an einer Pflanze – wie ist das möglich?

Immer wieder denke ich mir: Jetzt habe ich mir doch so Mühe beim Säen vom Krautstiel gegeben, wirklich nur ein Korn pro Mulde abgelegt und jetzt wachsen da doch wieder mehrere Pflänzchen – wieso!? Des Rätsels Lösung: Krautsielsamen sind botanisch gesehen ein Knäuel aus mehreren Blüten beziehungsweise Samen und bei genügend Feuchtigkeit keimen meist alle Samen aus dem Knäuel.

Grün grün grün sind alle meine Farben – mit ein paar Farbtupfern!

Diese Woche findet ihr in euren Körben die letzten Fellenberg-Zwetschgen dieses Jahres und die ersten Hauszwetschgen. Hauszwetschgen sind deutlich kleiner als Fellenberger, fest im Fruchtfleisch und würzig-aromatisch im Geschmack. Sie eignen sich wunderbar zum Dörren und wir hoffen nächste Woche die Zeit zum Ernten und zum Rüsten zu finden, so dass wir von den feinen Aromen etwas mit in den Winter nehmen können. Wer Zeit und Lust zum Ernten und/oder Rüsten hat – gerne bei uns melden.

Links Hauszwetschge, rechts Fellenberg-Zwetschge

Der Korbinhalt in der KW 37

  • Salat
  • Rucola
  • Frühlingszwiebeln
  • Zucchini
  • Krautstiel bunt
  • Petersilie glatt/kraus
  • Basilikum
  • Tomaten
  • Peperoni/Gurke/Aubergine/Rondini/Bush delicata je nach Depotstelle
  • Rüebli und Schnittlauch in den grossen Körben

Rezept

Gebratene Bergkäse-Nockerl auf Krautstiel mit Zitronenbutter (für zwei Portionen)

Bergkäse-Nockerl:

  • 30g Butter
  • 1 Schalotte oder kleine Zwiebel, grob gehackt
  • 1 EL Peterli, gehackt
  • 1 EL Thymian, gehackt
  • 100g altbackenes Weissbrot, gehackt
  • 2 Eier
  • 100g Bergkäse, gerieben
  • 1dl warme Milch
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • Bratbutter oder Bratöl

Zitronenbutter:

  • 25g Butter
  • 15g Hasel- oder Baumnüsse, grob gehackt
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

250g Krautstiel mit Blättern

Zitronenzesten zum Garnieren

Die Schalotte/Zwiebel in der Butter dünsten. Vom Herd nehmen und Kräuter, Brot, Eier und Käse beigeben. Alles gut vermischen und so viel Milch dazugeben, dass die Masse gut formbar ist. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen und 15min ruhen lassen.

Mit den Händen oder mit zwei Löffeln ovale Nockerl (Klösschen) formen und in knapp kochendem Salzwasser 10 min ziehen lassen. Herausnehmen, abtropfen und erkalten lassen. Danach längs halbieren und in der Bratbutter oder dem Bratöl goldbraun braten. Warm stellen.

Für die Zitronenbutter die Butter schmelzen, Nüsse darin rösten und mit Zitrone, Salz und Pfeffer würzen.

Krautstiel in Blätter und Stengel trennen, in Stücke schneiden und separat in gesalzenem Wasser kochen.

Krautstiel auf Teller verteilen, Nockerl darauf anrichten. Zitronenbutter aufschäumen lassen, darüber verteilen. Mit den Zitronenzesten garnieren.

Guten Appetit!


Lieben Gruss, Kristin

Kategorie: Plauderei

Während…

August 20, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

…sich am Mittwoch zu früher Morgenstunde im Folientunnel ein schön anzusehender Kartoffelkäfer und eine perfekt getarnte Grüne Reiswanze auf einem Auberginenblatt zu einem gemütlichen Morgenplausch und vielleicht auch zu einem anschliessendem gemeinsamen Mittagessen an zarten Blüten der Aubergine treffen – tut sich auf und rund um das Feld einiges!

(Anmerkung: die invasive Grüne Reiswanze ist die letzten Jahre dank der Klimaerwärmung immer öfters in unseren Breitengraden anzutreffen, saugt Pflanzensaft und sorgt somit für Folgeschäden in vielen verschiedenen Gemüsekulturen. Im Gegensatz zu der heimischen Stinkwanze ist diese sattgrün und hat weisse Schwielen auf dem Rückenschild. Die Nymphen sehen in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien sehr unterschiedlich aus.)

So viele fleissige Hände sind unterwegs!

Zwei Paar Hände ernten feine Bühler Zwetschgen für den Korb. Diese werden am Nachmittag wiederum von anderen Händen verlesen und in Schachteln abgefüllt.

Junge und jung gebliebene Hände ernten und bündeln krause und glatte Petersilie. Unser Petersilienbeet hat die letzten Wochen trotz der Hitze konstant für Kräuternachschub in den Körben gesorgt! Nun gehen die ersten Stöcke in Blüte… zum Glück haben wir schon wieder neue Petersilie ausgesät, die dann im Tunnel wachsen darf und im Winter für den Vitamin C-boost auf unseren Tellern sorgen wird.

Andere Hände ernten viele verschiedene Tomaten, bunten Krautstiel und mit viel Geduld Busch- und Stangenbohnen. Diese Kulturen haben in den letzten Wochen ordentlich Ertrag gegeben.

Bei den Dauerthemen Bewässern und Jäten zeigen wiederum weitere Hände vollen Einsatz.

Und nochmals andere Hände befreien die noch zarten Lagerrüebli von diversen Beikräutern, so dass sie nach dem Regen fleissig wachsen können und hoffentlich eine schöne Ernte geben werden.

So unglaublich dankbar sind wir für all diese fleissigen und ausdauernden Hände mit denen wir gestern so viel geschafft haben und immer wieder schaffen!

Und nun kann ich mich etwas zurücklehnen, blog schreiben und mit grosser Demut dem wunderbaren Geräusch des Regens draussen lauschen!

Noch schnell weit über 1000 Lauchpflanzen in den Boden bevor der lang ersehnte Regen kommt.
Nicht nur wir freuen uns, dass die ersten Wintersalate endlich im Boden sind.

Diese Woche im Korb

  • Zucchini
  • Krautstiel bunt
  • Petersilie glatt/kraus
  • Basilikum
  • Tomaten
  • Lauch
  • Peperoni
  • Gurken
  • Bohnen
  • Zwetschgen
  • Peperoni/Zuckermais/Aubergine je nach Depotstelle
  • Frische Zwiebelchen in den grossen Körben

Herzliche Grüsse, Kristin

Kategorie: Plauderei

Buongiorno a tutti

August 7, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

Endlich endlich endlich konnten wir am Montag am Abend dabei zuschauen, wie das lang ersehnte Gewitter und der damit noch mehr ersehnte Regen auf das Feld zugezogen sind… wirklich wunderschön war das! Das Licht, die Luft, der Wind, die Farben und die Erleichterung und die Dankbarkeit in mir drin!

Und dann kam es und hat sich von seiner beeindruckendsten Seite gezeigt – ein richtig starkes Sommergewitter und wir mittendrin. Auf einmal war Wasser überall und hat im Schopf sogar eine kleine Überschwemmung hinterlassen.

Am Dienstag hat es dann auch noch geregnet und so konnten die Pflanzen, der Boden und wir wieder etwas aufatmen. Den Pflanzen merke ich es an – sie sind die letzte Tage gewachsen und auch der Boden ist schön frisch. Und auch wir sind wieder motivierter und zuversichtlicher für die Herbstkulturen.

Nun hoffe ich sehr, dass die nächsten warmen Tag nicht so heftig werden und die neu gepflanzten Setzlinge gut durch die nächste Woche kommen. Und noch mehr hoffe ich, dass es bald wieder regnet…


Im Setzfieber – Catalogna und im Hintergrund Sommersalate

Diese Woche hat es im Korb wieder mal Salat! Die meisten Salate haben stark unter der Hitze und der Trockenheit gelitten – sind nicht viel gewachsen, teilweise zäh geworden, haben sich matt verfärbt oder sind gleich nach oben geschossen. Umso mehr freut es mich, dass es dennoch welche im Korb hat! Von über 400 gesetzten Salaten haben etwa ein Drittel überlebt…

Spannend ist, dass es Sorten gibt, die besser durch die letzten Wochen gekommen sind und sich sogar richtig schön entwickelt haben. Das heisst für uns für die nächste Saison: auf diese Sorten setzen!


Störche haben uns einen Besuch abgestattet.

Der letzte Mitmachtag stand ganz im Zeichen des Erntens. Tomaten, Gurken, Zucchini, Auberginen und vor allem viele Bohnen haben wir geerntet und wurden dabei von Störchen beobachtet, die den Weg auf die Wiese oberhalb des Tunnels gefunden haben… was es dort wohl feines zum Essen gab!?

Fein findet ein Reh anscheinend auch unsere Bohnen. Ganz schön frech finde ich das! Zum Glück hat es so viele Pflanzen, dass es wohl kaum ins Gewicht fallen sollte.


Diese Woche im Korb

  • Salat
  • Zucchini
  • Krautstiel
  • Petersilie glatt/kraus
  • Tomaten
  • Rüebli
  • Gurke/Rondini/Bush delicata je nach Depotstelle
  • Aubergine/Peperoni je nach Depotstelle
  • Bohnen in den kleinen Körben
  • Zuckermais in den grossen Körben

Bush delicata ist ein Kürbis, der schon früh im Jahr geerntet werden kann. Ich finde ihn sehr fein und bin gespannt auf eure Meinung!


Ganz viel prächtige Setzlinge warten darauf gepflanzt zu werden! Auch sonst gibt es viel zu tun… wer hat am Montag (ab 6:30) oder am Mittwoch (ab 6:30 oder ab 18:00) Zeit zum Helfen? Meldet euch bei mir oder Marianne, falls ihr kommt, so dass wir besser planen können.

Allerliebste Grüsse, Kristin

Kategorie: Plauderei

Hallo alle zusammen

Juli 18, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

Bei der Hitze der letzten Woche war ich wirklich dankbar, dass ich mich im etwas kühleren Schopf der Aussaat der Herbst- und Winterkulturen widmen konnte, während Marianne vollen Einsatz beim Bewässern zeigte.

Kaum vorstellbar, an den Winter, Zuckerhut, Federkohl und co zu denken, während ich mich gleichzeitig wie in Südfrankreich fühle mit dem Ausblick auf braune Wiesen und sich verfärbende Buchen am Hang gegenüber. Auch der stets präsente Wind im Nacken, erinnert mich an meine Zeit in Marseille und verstärkt enorm den Trockenheitsstress der Kulturen.

Dennoch stehen mittlerweile über 70 quick pots im Schopf, im kleinen Tunnel und auf dem Setztisch draussen. Wenn alles keimt, dann kommen die nächsten Wochen nochmal weit über 3500 Setzlinge in den Boden… in der Hoffnung, dass diese dann unter guten Bedingungen wachsen können und uns eine üppige Ernte im Herbst und Winter bescheren werden.

Einiges haben wir auch nochmals nachgesät oder in der Planung umgeändert, um Ausfälle und Erntelücken die durch die Trockenheit entstanden sind, vielleicht so umgehen zu können. Zum Beispiel haben wir Randen in quick pots gesät, da diese sich in diesem Jahr direkt im Freiland gesät richtig schwer tun. So gibt es dann hoffentlich doch noch einen Wintervorrat an Randen.

Im Vordergrund Randen, die wir normalerweise direkt säen.
Viele Schmetterlinge kommen beim Bewässern zum Trinken…
…während Marianne vollen Einsatz zeigt!

Diese Woche hat es in den grossen Körben die ersten Tomaten. Was für eine Freude!!! Und das Schönste ist: die Stöcke hängen richtig voll, so dass es bald viele Tomaten für alle geben sollte.


Brokkoli, der eigentlich noch Seitentriebe machen sollte, dies aber nicht tut.
Am Limit: Rotkabis

Korbinhalt KW 29

  • Salat
  • Zucchini
  • Rondini je nach Depotstelle
  • Petersilie glatt/kraus
  • Gurke
  • Krautstiel in den kleinen Körben
  • Tomaten in den grossen Körben
  • Bundrüebli
  • Basilikum
Erste Tomaten… Pink Tiger, Flonda, Black Cherry und co

Rezept

Zucchetti-Sahne-Sauce

  • 350g Zucchetti, grob geraffelt
  • eine Zwiebel, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 250g Rahm oder Alternative
  • 0,5L Gemüsebrühe
  • 1 Bund Peterli, fein gehackt
  • Zitronenabrieb
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Zwiebeln in heissem Öl bräunen, Zucchini zufügen und mitbraten. Die Brühe hinzufügen, kurz aufkochen lassen und anschliessend weiterköchelnd. Rahm hinzufügen, nochmals aufkochen lassen und dann reduzieren lassen, bis die Sauce dickflüssig ist. Petersilie hinzufügen und mit Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Mit Pasta servieren.


Sommerliche Grüsse, Kristin

Kategorie: Plauderei

Morgenstund hat Gold im Mund…

Juli 4, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

… oder doch der doch der frühe Vogel fängt den Wurm!? Jedenfalls hat sich das frühe Aufstehen in der heissen Woche definitiv für uns gelohnt und wir wurden mit manch magischen Sonnenaufgangmomenten belohnt!

Nachdem die Pflanzen die Hitzewoche mit Beschattung, Bewässerung, Sonnenbrand und verlangsamten Wachstum zumeist dennoch gut überstanden haben und wir unsere Arbeitszeiten in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegt haben, waren wir diese Woche wieder vermehrt in unserem gewöhnlichen Rhythmus unterwegs.

Buschbohne mit Sonnenbrand

In den letzten Tagen konnten wir fast alle Setzlinge, die im Schopf, im kleinen Tunnel und auf dem Setzlingstisch die letzte Woche geduldig mit uns auf das Setzen warten mussten in den Boden bringen. Am Donnerstag hatten wir beim Feierabendjäten noch Hilfe von vielen fleissigen Händen… DANKE! So können nun diverse Kohle, Salate, Fenchel, Romanesco, Blumenkohl und co fleissig wachsen, um bald die Körbe zu bereichern.

Vor Kurzem noch so klein und nun schon bereits gesetzt – Salat und Lauchzwiebeln.

Weiterhin konnten wir diese Woche noch alle Schläuche, die wir zum Bewässern benutzen, mit Geka-Kupplungen ausstatten, so dass das Bewässern nun wie am Schnürchen laufen sollte.

Ein etwas anderes Stillleben

Die Schwalbenschwanzraupen, die sich verpuppt haben, sind nun nacheinander am Schlüpfen. Und es ist so eine grosse Freude, ihnen einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit zu schenken und zu beobachten, wie sie sich für ihren Abflug bereit machen und dann zack… sind sie weg.

Momentan hat es auch viele Schachbrettfalter auf dem Feld. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft wurde diese Art an den Rand des Aussterben gebracht, da sie ein charakteristischer Falter der Magerwiesen ist. Seine Raupe ernährt sich von Süssgräsern – darunter die Aufrechte Trespe, eine bestandsbildende Art der Kalk-Magerwiesen. Interessant ist, das eine halbe Hektare dieser Gebiete ausreichen, um eine Schachbrettfalterpopulation zu erhalten.

Schachbrettfalter auf einer blühenden Zichorie, die überwintert hat .

Das Ernten am Mittwoch ist eine meiner liebsten Arbeiten. Dann kann ich voll und ganz die grosse Vielfalt bewundern, die es auf dem Feld hat. So viele Pflanzen, die dort wachsen und so viele verschiedene Sorten, die es bei den einzelnen Arten gibt. Auch bei den Zucchini gibt es eben nicht nur grün oder gelb.

Auch sehe ich, wie sich die verschiedenen Kulturen entwickelt haben und wie sich unsere Pflegemassnahmen auf die Kulturen auswirken.

Zucchinivielfalt…
… die nicht nur wir köstlich finden!
Das Jäten der Rüebli hat sich gelohnt.

Korbinhalt KW 27

  • Zucchini
  • Petersilie glatt/kraus
  • Gurke
  • Schnittmangold/Krautstiel/Kohlrabi je nach Depotstelle
  • Bundrüebli
  • Kirschen
  • Basilikum in den grossen Körben

Rezept

Zucchetti-Tätschli mit Joghurtdip

Dip

  • 300g Joghurt griechische Art nature
  • 1/2 TL Salz
  • wenig Pfeffer
  • 1/2 Bund Minze oder Peterli grob gehackt

Tätschli

  • 700g Zucchetti, grob geraspelt
  • 1 TL Salz
  • 200g Feta, fein zerbröckelt
  • 70g Mehl
  • 1/2 Bund Dill oder Peterli, grob gehackt
  • wenig Pfeffer
  • 1 EL Bratöl

Für den Dip alle Zutaten mischen.

Zucchetti in ein Sieb legen, mit Salz mischen und etwas 15min ziehen lassen. Dann die Zucchini gut ausdrücken und mit allen Zutaten mischen (ausser Rapsöl). Aus der Masse ca. 15 Tätschli formen. In einer Bratpfanne im heissen Öl portionenweise beidseitig beidseitig je ca. zwei Minuten ausbacken. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen und mit dem Die servieren.


Allerliebste Grüsse, Kristin

Kategorie: Plauderei

Juhuuu die Kirschen sind reif!!!

Juni 18, 2026 by Kristin Metzner 1 Kommentar

So lässt es sich gut pausieren!

Basler Adlerkirsche, Gelterkinder, Läubler, Rote Lauber, Schauenburger, Kordia und noch viele andere Kirschsorten mehr wachsen auf den Wiesen und Weiden rund um die solimatt. So eine schöne Vielfalt, so wahnsinnig fein und unterschiedlich im Geschmack! Was für ein unglaublich grosses Glück, dass die Früchte bis jetzt von der Kirschessigfliege verschont geblieben sind und wir dank vieler helfender und ausdauernder Hände euch diese Woche zum zweiten Mal eine Auswahl in den Korb geben können!

Ernterei – mal effizient, mal kinderfreundlich, mal beides gleichzeitig.
Nach der Ernte kommt das Verlesen.

Den Brokkoli, den wie am ersten Mitmachtag in diesem Jahr gesetzt haben, wird nun erntereif und die ersten davon liegen in einigen Körben. Nur scheinen sie sich nicht so ganz entscheiden zu können, ob sie nun Blumenkohl, Brokkoli oder beides sein möchten und sind so divers in ihrer Erscheinungsform. Das Saatgut scheint nicht sehr formstabil gewesen zu sein. Ich bin gespannt, wie sich die Seitentriebe der verschieden Pflanzen entwickeln werden.


Noch ein grosses Dankeschön an an alle die am letzten Mitmachtag zum Helfen gekommen sind! Wir waren fleissig und konnten an diesem Morgen viele Arbeiten erledigen. Das Jäten der Rüebli hat sich definitiv gelohnt, sie sind seitdem nochmal ordentlich gewachsen und gestern konnten wir die ersten davon ernten.

Im Tunnel sind nun auch alle Tomaten hoch gebunden und die ein oder andere Frucht hängt schon an den Pflanzen. Auch konnten wir am Mitmachtag das Stützgerüst für Auberginen und Peperoni aufbauen, die letzten Kefen ernten, die Kürbisse von den Schneckenkrägen befreien und vieles mehr.

Diese Woche haben Marianne und ich noch viel Zeit in die Kulturenpflege investiert. Buschbohnen, Schnittmangold, Rüebli, Zuckermais, Süsskartoffeln und Kräuter wurden von den Beikräutern befreit und haben nun wieder mehr Platz und Luft zum Wachsen.


Im kleinen Tunnel sind die letzten Tage richtig viele Anzuchtplatten eingezogen! Bald kommt die letzte Lieferung Setzlinge von der Oberen Wanne (DANKE für diese wunderbaren Pflanzen) und ab jetzt wir für die Anzucht der Setzlinge verantwortlich. Jetzt heisst es doch tatsächlich schon wieder an den nächsten Winter denken… und roten und grünen Federkohl und Palmkohl säen. Verrückt, oder? Zum Glück hat es da auch diese lauschige Hitzen im Tunnel und den Fenchel, Salat, Blumenkohl und co – und lässt mich so noch voll und ganz im Sommer sein . 😉


Unser Korb in der KW 25

  • Salat
  • Rettich
  • Zucchini
  • Kräuter
  • Blumenkohl und/oder Brokkoli
  • Gurken je nach Depotstelle
  • Schnittmangold je nach Depotstelle
  • Rüebli
  • Kirschen

Der Rettich im Korb ist so richtig schön scharf! Das gibt einen ordentlichen Schub Senföle, die entzündungshemmend und antibakteriell sind. Mit Zürcher Markt und Ostergruss rosa findet ihr im Korb zwei Vorsommer/Sommerrettiche, die ProSpecieRara-Sorten sind. Grob geraffelt mit etwas Oel, Salz, Essig und Kräutern schmecken diese einfach unglaublich lecker auf einem Butterbrot.

Wem der Rettich zu scharf ist, der salzt ihn, lässt ihn Wasser ziehen und tupft ihn dann ab.

Liebe Grüsse, Kristin

Kategorie: Plauderei

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