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Seraina

Ciao zäme

Juli 25, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Der Echte Alant ziert seit diesem Jahr unseren Acker. Eine kräftige, ausdauernde Pflanze, die schon in der Antike als Gewürz- und Heilpflanze verwendet wurde.

Nun macht der Sommer etwas Pause. Auch schön, irgendwie. Ich habe die 2 trockenen Tage dieser Woche auf dem Acker verbringen können, das war ideal. So konnte ich einiges hacken und jäten und setzen. Besonders das Setzen war dringend und wichtig, vor allem um Platz für die nächsten Setzlinge zu schaffen: Dank einer lieben Pikierhilfe ist nun der grösste Teil der Wintersalate pikiert und die jungen Pflänzli haben in den Quickpots viel Platz, um sich zu kräftigen Jungpflanzen zu entwickeln. Die Anzuchtstation überquillt trotz Setzen fast, obwohl wir seit Montag eine wunderbar geniale, das Gefälle ausgleichende Hängevorrichtung im kleinen Tunnel besitzen. An den nächsten trockenen Tagen können wir dann erste Wintersalate, Endivien und Zuckerhut, pflanzen. Das wird wohl gegen Ende der nächsten Woche der Fall sein.

Federkohl- und Salatsetzlinge bereit zum Setzen
„Butzt und gstrählt“: Mähen und Bodenbearbeitung war auch möglich.
begehrte Blüte: Hummeln im letztjährigen Kardy
Der Lauch gedeiht gut im Mulch, der Palmkohl hingegen sieht trotz Netzschutz etwas zerfressen aus (Erdflöhe). Dieser wurde nun gehackt und wieder mit dem Netz gedeckt, in der Hoffnung, dass er nun den Erdflöhen davon wachsen mag.

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber für uns muss es im Sommer eine Zucchettischwemme geben, ansonsten wird es schwer in den Winter zu gehen. Dafür konnten wir dieses Jahr erfolgreich sorgen und so waren im fotografierten Korb 4 Zucchetti drin. Gefrässige haben null Probleme, sie zu vertilgen. Andere dürfen sich entscheiden, ob es noch einen Zucchettikuchen gibt oder ob sie eingemacht werden…?

Gurken, gelber bündner Schnittmangold, Kräuter (Dill, Peterli, Basilikum, Schnittlauch), Rüebli, Knoblauch, Zucchetti, Buschbohnen, Salat und Tomaten im Korb dieser Woche!

Übrigens: Tomaten mögen gar keine Kälte: niemals in den Kühlschrank tun! Sie würden ihr Aroma dabei verlieren. Sie dürfen auf einem flachen Teller in der Küche weiter reifen und auf den Verzehr warten! Das sieht auch wunderschön aus. Es gibt noch nicht so viele diese Woche, aber die Ernte nimmt nun wöchentlich zu!

Auch Zucchetti und Gurken halten sich für einige Tage fast besser bei Raumtemperatur als im Kühlschrank, probiert aus, wie es bei euch ist (hängt natürlich von eurem Raumklima ab). Im Kühlschrank bekommen sie oft Kälteschäden, dunkle eingefallene faulende Flecken.

Alles Liebe und viel Freude mit dem Gemüse wünscht euch herzlich

Seraina

Kategorie: Plauderei

Ciao

Juli 3, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Ja, der Sommer ist da und damit kreucht und fleucht es wieder überall. Nicht nur auf dem blühenden Lauch, sondern zum Beispiel auch bei den Kirschen. Kirschen wären nämlich in eurem Korb, wenn da nicht die ungeliebte Kirschessigfliege die Ernte vermiesen würde… Letzte Woche starteten wir einen Ernteversuch, der gänzlich scheiterte, da jedes 2. Kirsi bereits verfault/befallen war. Mit viel Sortieraufwand haben wir für die wenigen grossen Körbe ein Probiererli der wunderbaren Sorte Kordia zusammenbekommen, und aber einsehen müssen, dass mehr als die paar Kilos nicht drin liegen. Dieses Jahr also keine Ernte von den prächtigen Hochstammkirschbäumen. Ohne Isolation mittels Netzen, was bei Hochstämmen nicht machbar ist, gibt es keine Bio-Kirschen mehr. Vor vielen Jahren konnte der Hof Baselmatt, wie viele andere, tonnenweise Kirschen ablesen. Tempi passati.

gut besuchter blühender Lauch

Dafür eine schöne Frühkartoffel-Ernte von der Oberen Wanne in Liestal und prächtiges Gemüse von uns selber. Wir konnten sehr schöne Rüebli ernten, die Gurken legen langsam los, die Zucchetti explodieren, die Salate konnten wir mit Wassergaben bei Laune behalten und so kam ein wunderbarer Korb zusammen:

farbige Krautstiele, 2 verschiedene Salate, Basilikum, Dill, Knoblauch, Frühkartoffeln, Rüebli, Zucchetti und Gurke (oder Hülsenfrüchte, je nach Depot).

Und schwups tragen die Auberginen wachsende Früchte… immer wieder beeindruckt mich das Tempo. Vor einer Woche Blüten, jetzt schon kleine Früchte. Lange dauert das nicht mehr, bis eine Ernte in euren Körbe, Küchen und Mägen landet! Spätestens dann ist der Sommer definitiv da, nicht?

Eigentlich jetzt schon, da draussen nur Mörgen und Abende angenehm sind. Zwischendrin ist es fast unmöglich einen klaren Kopf zu behalten. Da wir fast Nonstop irgendwo am Bewässern sind, kann frau sich jeweils einen Sprühregen gönnen… das erleichtert die Arbeit etwas.

Ich wünsche euch genussvolle Sommertage und bin dann mal 2 Wochen in den Ferien.

Herzlich, Seraina

Kategorie: Plauderei

Grüezi mitenand

Juni 26, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

das grosse Bewässern hat begonnen

Hier wurden frisch gepflanzte Kohlsetzlinge um 6 Uhr in der Früh bewässert. Bis frisch gepflanzte Setzlinge angewachsen sind und in die Tiefe gewurzelt haben, müssen wir sie gut wässern bei dieser Hitze an den längsten Tagen. Auch eine Saat könnte momentan bereits nicht mehr keimen ohne das Zutun von Wasser, da die oberste Erdschicht bereits sehr trocken ist. Gestern haben wir weitere Rüebli und Randen gesät und die Saat anschliessend bewässert, die 3mm Regen von der letzten Nacht haben noch etwas nachgeholfen. Das sollte also gut kommen!

aparte Schönheit

Wie auf dem Bild zu sehen ist, blühen die Auberginen nun. Das lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen… Die Vorfreude ist gross.

Bereits jetzt eine immense Freude ist die reiche Zucchetti-Ernte aus dem kleinen Folientunnel sowie die schöne Knoblauch-Ernte. Es ist ideal, wenn man Knoblauch bei solchem Wetter wie momentan ernten kann, denn er trocknet idealerweise einige Tage (bis Wochen) an der Sonne.

perfekt gelingt die Ernte natürlich auch, wenn man Knoblauch-Socken trägt
unten wunderschöne Zucchetti-Pflanzen, oben (unscharf, im Hintergrund) Setzlingsanzucht

Für einen reich gedeckten Tisch sorgt der Korb dieser Woche:

grosser Ernteanteil: 2 Salate, 5 kleinere Zucchetti, Krautstiele, zwei Bund Radiesli, Basilikum und Peterli, Blumenkohl, Erbsen, Kefen, Schnittmangold, Kirschen
immer gut für eine Abkühlung: einen Salatkopf auf das Gesicht legen

Herzlich, Seraina

Kategorie: Plauderei

Hallo zämme

Juni 19, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Die ersten Zucchetti sind gewachsen! Noch nicht alle, aber einige von euch haben heute die ersten Zucchini erhalten. Die anderen dürfen sich noch bis nächste Woche gedulden und dann geht die Zucchetti-Ernte wohl so richtig los, juhui! Frische Rüebli sind für alle dabei und bestimmt auch eine grosse Freude. Das Rüeblikraut schmeckt nicht nur den Schwalbenschwanzraupen, es lohnt sich es auch mal in ein Menu einzubauen. Zum Beispiel ein Rüeblikrautpesto? Oder fein geschnitten und mit Zwiebeln und Knoblauch angedünstet zu Pasta?

Fenchel, Bund Rüebli, Salat, Zucchini für gewisse Depots, Blumenkohl, Knollensellerie, Bund Radiesli mit Eiszapfenradiesli, Knackerbsen/Kefen und ein Bund Koriander/Schnittlauch.
frische Rüebli

Kefen oder/und Knackerbsen sind auch in euren Körben. Die etwas bauchigeren Schoten sind Knackerbsen, welche auch ganz (mit der Schote) gegessen werden. Ihr müsst sie nur oben und unten abspitzeln und 5-10 Minuten dünsten, am besten wiederum mit fein geschnittenen Zwiebeln. Die grossen Ernteanteile haben heute auch Erbsen zum Auskernen erhalten, diese Schoten sind ganz prall und die grossen, kugelrunden Erbsli dürfen herausgepult werden.

Nebst Ernten, Hacken und Jäten sind wir am Beete vorbereiten, um zum Beispiel Randen zu säen und Weiss- und Rotkabis zu setzen. Die Vorbereitung bedarf oft mehrerer Schritte, da auf vielen Beeten eine Grünbrache ausgesät wurde, um den Boden vor Austrocknung und Erosion zu schützen. Diese muss dann zuerst abgemäht werden, bevor mit der Kulturegge oder/und Fräse ein besä- oder bepflanzbares Beet vorbereitet werden kann. Genügend Zeit und ideale Bedingungen (weder zu nass noch zu trocken) sind die Voraussetzungen für eine gute Beetvorbereitung.

über den Zucchettis wachsen unsere Feder- & Palmkohle, sowie Fenchel und Salate an: hängend und somit fern von Schnecken und wunderbar schattiert.

Wasser, Sonnenhüte und Sonnencrème haben wir, aber an die Hitze sind wir noch nicht so gewohnt. Sie schlaucht uns noch ziemlich… Am angenehmsten sind die frühen Mörgen und die Abende…

Eine gute Abkühlung wünscht euch allen

Seraina

Kategorie: Plauderei

Grüezi mitenand

Juni 12, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

das liebe Sembnder Sämaschineli ist nach einer regenreichen Zeit wieder zum Einsatz gekommen

Für scharfe Augen sind die 3 Furchen auf dem Foto erkennbar: Hier wurden gestern 3-reihig grüne Buschbohnen gesät. Der Boden konnte oberflächlich genügend abtrocknen, so dass an eine Saat zu denken war. Dies ist ziemlich perfekt jetzt, da noch viel Feuchtigkeit im Boden ist zum Keimen. Und eine wunderbare Wärme, die die Bohnen lieben…

Den ganzen Tag über war etwas ganz anderes los auf unserem Acker: Filmdreh! Ein junges Filmteam besuchte und begleitete uns einen Tag lang, um einen kurzen Werbefilm für uns zu realisieren! Wow, das war einerseits ein Erlebnis und andererseits einfach wundervoll so viele nette Leute um sich / auf dem Acker zu haben. Wir sind total gespannt auf das Ergebnis. Sicher müssen wir uns etwas gedulden…

Der farbenfrohe Korb dieser Woche:

frischer Knoblauch, Fenchel, Blumenkohl, Eiszapfen Radies und Ostergruss Rettich, krauser Peterli, Kefen/Knackerbsen, Salat, farbiger Krautstiel und Kohlrabi

Beim näheren Betrachten ist der Krautstiel nicht sehr schön. Dennoch wollten wir ihn euch geben anstatt ihn als Mulch auf die Erde zu legen. Wem das verlöcherte Blattgrün gar keinen Appetit macht, kompostiert es und verwendet lediglich die Stiele. Die Schnecken haben im Blatt ihre Frasspsuren hinterlassen, dennoch war eine erste Ernte der jungen Krautstielpflanzen wichtig, das regt sie zu weiterem Wachstum an und diese neuen Blätter sollten dann – inshallah- weniger angeknabbert werden.

Die Kefen (heller, flach) oder/und Knackerbsen (dunkler, leicht bauchig) entsprechen vielleicht der/dem einen oder anderen auch nicht ganz den Vorstellungen, was ihr in diesem Fall bei der Kostprobe realisieren werdet: Die Knackerbsen sind eine neue Züchtung der Sativa, die noch nicht ganz „verhebt“. Die Hülsen, die bei Knackerbsen mitgegessen werden, sind etwas zäh. Wir drücken für die Sativa ein Auge zu und werden die restlichen Schoten prall werden lassen, um dann schöne Erbsli aus der Schale holen zu können!

Auf der „Oberen Wanne“ in Liestal sind noch letzte Setzlinge in der Obhut von Nadia Graber für uns am wachsen. Letzte Woche haben wir mit eigenen Aussaaten (Feder- und Palmkohl zum Beispiel) begonnen und sind bald für alle Setzlinge selber verantwortlich.

Die Solimatt-Kartoffeln auf der „Oberen Wanne“ gedeihen sehr gut, und auch den Kartoffelkäfern hat es bis vor Kurzem sehr gut gefallen. Aber dann kam gestern eine Schulklasse und hat die schönen, aber gefrässigen Käfer und deren Larven abgelesen! Die Ablese ergab insgesamt fast einen Kilogramm-Joghurtbecher voll!

Gut so, denn das Laub braucht die Pflanze natürlich, um Photosynthese zu betreiben und uns mit der leckeren Knolle glücklich zu machen.

Allora, von Herzen einen guten Rest in dieser heissen Woche und bis hoffentlich bald mal auf dem Feld oder so.

Herzlich, Seraina

Ps. Der Regen wurde unserem Acker nach dem letzten Soliblog dann doch noch etwas zu viel. Das Wasser konnte vorerst nicht mehr versickern, es entstanden Bäche und Seen (mit Salat drin zum Beispiel). Zum Glück entspannte sich die Lage relativ rasch und wir sind glimpflich davon gekommen.

Kategorie: Plauderei

Hallihallo

Juni 5, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Härzlich willkomme im erschte Juni-Soliblog!

ein hübsches Örtchen zum Verweilen

Schneckenwetter. Statt Bienen tummeln sich die Schnecken in den Kefenblüten…

Erstaunlicherweise haben die Vieher bisher unsere Kürbis- & Zucchettipflanzen weitgehend in Ruhe gelassen. Und auch sonst scheint das Wasser den Kulturen zu gefallen, ich konnte diese Woche keine Schäden erkennen. Im Gegenteil, üppige Radiesli, schöne Rettiche, feisse violette Kohlrabi, dicke Fenchel, rundum eine Freude. Und wie gesagt, weniger Schneckenplage als auch schon. Alles gut also. Arbeiten konnten wir allerdings nicht so viel, die Böden sind dermassen nass, dass man sie gar nicht betreten sollte. Für die Ernte mussten wir das tun, aber die restliche Arbeit ist aufgeschoben worden.

Korb dieser Woche: Lagerranden, Kohlrabi violett und weiss, Fenchel, Bund Radriesen mit extravaganten Eiszapfenradriesen, Ostergruss Rettich, Kefen, Spinat, Bund Peterli mit Koriander.

Koriander mögen vielleicht nicht alle. Aber alle kennen jemanden, der/die Koriander mag. Verschenkt ihn, solange er noch frisch und schön ist, also besser heute als morgen!

Findest du die Kräuter schwierig zu unterscheiden?

links Peterli, rechts Koriander
gestreifelte rötliche Stiele bei Koriander (rechts)
links Peterli, rechts Koriander

Ich hoffe euch mit diesen Fotos und Texten dazu geholfen zu haben. Die beiden Kräuter sind sich optisch nämlich gar nicht so ähnlich, sondern sind gut zu unterscheiden.

Entschuldigt, dass es diese Woche keinen Salat gab. Wie jedes Jahr gibt es auch heuer eine nicht gewollte und nicht geplante Lücke. Der letzte Satz musste wegen der Hitze letzte Woche geerntet werden, der nächste Satz ist im Verzug. Nächste Woche wird es wieder Salat geben! Für diese Woche müsst ihr mit Fenchelsalat oder Randensalat mit Peterli garniert vorlieb nehmen.

Nun wünsche ich euch einen guten Wochenrest und ein wundervolles Pfingstwochenende.

Alles Liebe, Seraina

Ps. Die ersten eigenen Setzlinge dieser Saison sind gesät. Bei uns aus der Keimruhe erwachen momentan Fenchel-, Federkohl-, Palmkohlsamen und Samen von 3 verschiedenen Salatsorten. Bald geht das Pikieren los, mit von Franziska selbstgedrechselten Pikierstäben „made in Niederdorf“, juhui! Herzlichen Dank an Franziska!

Kategorie: Plauderei

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