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Plauderei

Gemüsetasche vom 09.06.2022

Juni 9, 2022 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Liebe Gemüse-Esserinnen und Esser

Der Artikel von letzter Woche über die Mairüben (Navet) war etwas verfrüht, diese findet ihr erst heute in eurer Gemüse-Lieferung. Diese Woche erhält ihr 3.5 kg (klein) bzw. 7 kg (gross) Gemüse, verteilt auf 10 Gemüsearten.

Hier der Inhalt der „kleinen“ Gemüsetasche von heute.

Hier der frisch geerntete Salat heute früh.

Marianne beim Rettichernten.

Und schon bald dürfen wir uns über Zucchetti freuen (aber noch nicht diese Woche, dafür gibt es noch zuwenige).

Kategorie: Plauderei

Gemüsetasche vom 02.06.2022

Juni 4, 2022 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

In der Tasche habt ihr heute unter anderem Mairüben gefunden. Die weiss-rosaroten Dinger mit Radiesli-ähnlichen Blättern. In Frankreich sind sie als «navets» bekannt und ein beliebtes Gemüse in Eintöpfen. Hierzulande führen sie eher ein Schattendasein. Viele Leute kennen sie nicht, viele mögen sie nicht: die Mairüben.

Auch ich mochte sie lange Zeit nicht allzu gerne. Doch als ich mich literarisch mit ihnen befasste, wuchs meine Freude und eigentlich finde ich sie nun so richtig super! Darum versuche ich nun, sie Euch schmackhaft zu machen. Mairüben gehören zur Familie der Kreuzblütler, wie auch Radiesli, Rettich, Kresse, Rucola und alle Kohlsorten. Sie sind unkompliziert im Anbau und sehr frohwüchsig. Ihren Namen haben sie ihrem üblichen Erntemonat zu verdanken. Jetzt ist halt schon Juni… Der Mai und anfangs Juni sind ja auch die Monate, die am wenigsten Gemüse hervorbringen. Viele Felder sind zwar bepflanzt, aber die Ernte lässt noch auf sich warten. So sind wir sehr dankbar um diese einfache Kultur, die unsere Frühlingstasche bereichert.

Der Geschmack junger Mairüben erinnert an Radiesli, sie sind aber milder im Geschmack.  Sie können roh (wie Radiesli) oder gekocht (milder) gegessen werden. Geschält (milder) oder ungeschält.

Die noch jungen zarten Blätter können wie Spinat zubereitet oder sogar als Salatzutat verwendet werden.

Hier ein paar Zubereitungsvorschläge:

Gewaschen, geschält und zerteilt werden die Mairüben meist gekocht und anschliessend püriert oder in Butter, Zucker und etwas Salz glasiert. Pürierte Mairüben lassen sich auch zum Binden von Gemüsecrèmesuppen verwenden. Als Gemüsesalat schmecken sie ebenfalls vorzüglich: Dazu die Mairüben in Scheiben schneiden und zusammen mit gescheibelten Rüebli kurz weichdämpfen. Dann in einer Weinessig-Olivenöl-Salatsauce mit fein geschnittenen Zwiebeln eine halbe Stunde ziehen lassen und lauwarm servieren.

Nebst Pflanzen und Kulturpflege ist bei uns diese Woche Mulchen das grosse Thema. Unsere Sommerkulturen in den Tunnels durften wieder in den Mulch und im Freiland die Rosenchöhli und Spitzkabis. Da letztere viele «Schädlinge» haben, müssen sie dann auch noch unters Kulturschutznetz. Diese Kohlpflanzen eignen sich gemulcht zu werden wegen ihrem grossen Pflanzanstand. Bei enger gesetzten Kulturen wird die Handarbeit zu mühsam. Die relativ aufwändige Handarbeit ist wohl der einzige «Nachteil» vom Mulchen.

Wir sind begeistert davon, Mulchen hat so viele Vorteile. Wir benutzen Grassilage. Bei der Milchsäuregärung sterben alle enthaltenen Unkrautsamen ab und man holt sich keine Unkrautsamen ins Tunnel.

Mulchen macht in vielerlei Hinsicht Sinn: Durch eine organische Bodenbedeckung wird der Boden vor Erosion, Licht und Austrocknung geschützt. Der Beikrautwuchs wird unterdrückt, und was noch viel wichtiger ist: durch die sogenannte ‚Flächenkompostierung‘ entsteht im Boden ein Milieu, in dem sich Unmengen von Bakterien, Algen, Pilzen, Würmern und anderen (Mikro-) Organismen ansiedeln. Die Tiere haben am Mulchmaterial viel zu fressen, bauen Kolonien auf und es bildet sich durch diese ‚Lebend- Verbauung‘ eine stabile, aber bewegliche, resiliente Bodenstruktur. Durch das Zersetzen des organischen Materials – das Fressen und wieder Ausscheiden – werden fortlaufend Nährstoffe freigesetzt, die dann für die Pflanzen verfügbar sind).

Liebe Grüsse aus dem Gartenflow

Seraina

Kategorie: Plauderei

Gemüsetasche vom 25.05.2022

Mai 26, 2022 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Gestern Lieferten wir in der grossen Tasche ca. 3.8 kg und in der kleinen Tasche ca. 2.6 kg Gemüse aus, verteilt auf 7 Gemüsearten.

Heute konnten die ersten Kartoffeln geerntet werden.

Der Garten am 26.05.2022

Kategorie: Plauderei

Gemüsetasche vom 19.05.2022

Mai 19, 2022 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Heute liefern wir in der grossen Tasche ca. 3 kg und in der kleinen Tasche ca. 1.4 kg Gemüse aus, verteilt auf 9 Gemüsearten.

Die frisch geernteten Frühlingszwiebeln.

Die Tomaten gedeihen.

Die kleine Gemüsetasche von heute.

Marianne beim ernten der Radieschen.

Der Garten am 19.05.2022

Kategorie: Plauderei

Liebe Gemüse-Fans

Mai 12, 2022 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Nun ist bereits die zweite Woche seit der Gründung des Vereins Solimatt vergangen. Inzwischen hat Peter sein Wissen über die Bedienung des Blogs weitergegeben, weshalb wir jetzt weiter schreiben können (herzlichen Dank noch an Peter Spiess für die kompetente Schulung!).

Der Garten am 12. Mai 2022

12.05.2022: Die frisch gepflanzten Zucchetti. Geschützt gegen Schneckenfrass durch Plastik-Krägen. Die schwarze Folie nennt man Bändchengewebe. Dieses verhindert das Wachstum der Beikräuter.

Die Winterkefen wachsen prächtig!

Die Gemüsetasche vom 12.05.2022 enthält ca. 4.5 kg (klein) und 9 kg (gross), verteilt auf 8 Gemüsearten.

12.05.2022: Marianne auf dem Rhabarberfeld. Allerdings gehört das Rhabarberfeld nicht der Solimatt, sondern Thomas Winistörfer von Balsthal. Die Gemüsetasche vom Tag enthält also auch Rhabarber von Thomas, welcher am selben Tag geerntet wurde.

Die Rhabarber wurde also nach den Richtlinien von Bio Suisse angebaut!

05.05.2022: Die ersten Gemüsetaschen werden vom Verein Solimatt ausgeliefert!

Die grosse Tasche enthält rund 4 kg und die kleine Tasche rund 2.5 kg, Verteilt auf 11 unterschiedliche Gemüsearten!

0505.2022: Die ersten Gemüsetaschen des Vereins Solimatt!

05.05.2022: Franziska und Marianne rüsten die allerersten Gemüsetaschen für die Mitglieder der Solimatt.

Marianne Lerch richtet die ersten Worte an die Teilnehmenden der Gründungsversammlung vom 30.04.2022

Vlnr. Urs „Wummi“ Handschin, Irène Täuber, Marianne Lerch

Ruedi Högger führt kompetent durch die Gründungsversammlung


18.04.2022:Das Pflanzbeet für den Broccoli wird durch Marianne sorgfältig vorbereitet.

Seraina häufelt den Kohl mit der Radhacke.


Kategorie: Plauderei, Gmües Stichworte: Kulturen, Wasser

Grüezi mitenand

April 4, 2022 by Seraina Kommentar verfassen

Das war nett, dieser -fast schon- Sommer im März. Wir sind gut vorwärts gekommen. Da das Gemüsefeld letztes Jahr immer wieder von grossen Wassermengen überschwemmt wurde, haben wir anfangs März bei zum Glück trockenem Boden quer durch den Acker eine Drainage ziehen lassen. Das Wasser wird nun mit Hilfe eines 2 Kubikmeter grossen Schachtes gefasst und gesammelt.
Von dort können wir es in unsere Tanks pumpen. So haben wir bei einer allfälligen Trockenheit wohl genügend Wasser für unsere Kulturen.


Ausserdem haben wir das neue vergrösserte Gemüsefeld ausgemessen und abgesteckt. Wir haben nun 7 gleich grosse Parzellen mit je 6 Beeten à 26m Länge. Das erlaubt uns eine saubere Fruchtfolge einzuhalten.

Dank dem anhaltenden trockenen Wetter konnten die neuen Kartoffeln mit dem Traktor und Steckzwiebeln, diverse Salate, Kohlräbli, Blumenkohl und Fenchel von Hand gesetzt und Kefen, Spinat und Rüebli mit dem Sembdner Sämaschineli gesät werden. Zu guter Letzt haben wir alles mit einem Vlies warm eingepackt. Und als die Kälte sich angekündet hat haben wir Schnee bestellt, für eine zweite isolierende Decke.

Das lief soweit alles rund

Während wir auf die Schneeschmelze warteten, freuten sich unsere anspruchsvolleren Zöglinge wie die Auberginen, Peperoni und Tomaten, dass sie es dank einer Heizung im Gewächshaus des Hofs «Obere Wanne» in Liestal etwas komfortabler hatten. Jede Woche geht jemand von uns Nadia helfen, sei es beim Pikieren oder Topfen. Wenn jemand von euch Interesse hat, diese -wie mich dünkt- schöne Arbeit ab und zu zumachen, melde Dich doch bei Marianne!

Die letzten Tage hat der Wind Marianne viel Arbeit beschert: Alle Vliese haben sich auf und davon gemacht. Zum Glück konnte Marianne sie alle wieder einsammeln und durfte sie dann alle wieder auslegen und befestigen…

Nachdem im Herbst und Winter die Rehe die Zichoriensalate grosszügig abknabberten, tummeln sich nun Wildschweine in der Nähe unseres Ackers. Hoffentlich haben wir den Elektrozaun rundum wieder aufgestellt bevor sie unsere Kulturen entdecken.
Auf dem Acker können wir je länger je mehr Hilfe gebrauchen. Bis wir unser geeignetes Arbeitseinsätze-Tool auf der Webseite haben dauert es noch einen Moment. Meldet euch bei Marianne, wenn ihr bei gutem Wetter ein freies Zeitfenster habt!
Die Wintervorräte schrumpfen auf ein Minimum, auch lässt die Qualität etwas nach. Aber in den Tunnels grünt und wächst es wunderbar, ihr habt davon schon gekostet: prächtiger Rucola, saftiger Spinat, wunderbarer Schnittsalat… und in absehbarer Zeit Krautstiele, Fenchel, Kohlrabi und Radiesli.

Viel Freude an den kleinen Delikatessen des Frühlings und bis bald mal auf dem Acker! Seraina.

Kategorie: Plauderei, Gmües Stichworte: Kulturen, Wasser

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