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Zum Kuckuck nochmal!

April 16, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

Heute am Morgen haben wir doch tatsächlich den Kuckuck gehört – den Frühlingsboten und Schicksalskünder… Marianne beim Abpacken und ich beim ersten Mal Salatköpfe ernten in dieser Saison. Da musste ich dann doch kurz in die Tasche greifen und sie kräftig schütteln. Kenne ich doch den Brauch und wohl auch Aberglaube schon seit meiner Kindheit. Angeblich soll es ja dafür sorgen, dass das Geld das ganze Jahr über nicht ausgeht! 😉 

Salate ernten mit Kuckucksgesang im Hintergrund

Diese Woche haben wir für die Körbe auch Frühlingszwiebeln geerntet, was eine gewisse Ausdauer und Feinfühligkeit erfordert hat, da der nasse Boden die Pflänzchen nicht so einfach hergeben wollte und die Wurzeln in den Horsten sich gegenseitig gehalten haben. Dank einiger helfender Hände und netten Gesprächen war die Arbeit dann doch schnell geschafft und wir konnten am Schluss viele prächtige Bünde in die Kiste legen!

Die Frühlingszwiebeln, auch Lauchzwiebeln, Winterheckenzwiebeln oder Schaftzwiebeln genannt, haben auf dem Feld überwintert und sind die letzten Wochen fleissig gewachsen. Angeblich wurden Lauchzwiebeln schon ca. 2000 v. Chr. in China angebaut. Via Russland kamen sie dann im 17. Jahrhundert nach Europa.

Trotz des nassen Bodens konnte ich diese Woche auch noch die Kefen nachsäen und nun hoffe ich, dass diese bald keimen, so dass es viel feine Kefen zum Pflücken und Verspeisen geben wird. Ein Teil der Kefen wurde auch noch gejätet, was sicher zum schnellerem Wachstum der zarten Pflänzchen beiträgt. Dadurch wird nämlich nicht nur die Konkurrenz entfernt, sondern es kommt auch Sauerstoff und Luftstickstoff in die Erde. Den Stickstoff können die Kefen dank der Symbiose mit einem Bakterium als Nährstoff aufnehmen.

Kefe ‚Norli‘

Letztes Wochenende hat Marianne einen grossen Teil der Beete maschinell bearbeitet und nun kann der erste grosse Satz an Setzlingen bald in die Erde… Salat, Fenchel, Kohlrabi, Blumenkohl und Brokkoli warten darauf am Mitmachtag gesetzt zu werden.

Und auch die ersten Zucchini sollen bald im kleinen Tunnel gepflanzt werden. Wir haben uns bewusst gegen Bändligewebe entschieden und wollen versuchen, die Zucchini in Mulch aus Grassilage zu setzen, um der Bodenflora Gutes zu tun. 


Diese Woche in euren Körben

  • Federkohl grün und/oder rot
  • RucolaAsiaPortulakMix
  • Schnittlauch
  • Frühlingszwiebeln
  • Knoblauch frisch
  • Rüebli
  • Randen
  • ein Säckli aus dem solimattVorrat

Falls die Frühlingszwiebeln nicht schon roh in Ringe geschnitten im Salat, auf dem Teller oder in der Gemüsepfanne landen, hier noch ein Rezept für ein leckeres Antipasto. 

Gebratene Frühlingszwiebeln 

Frühlingszwiebeln

2 EL Olivenöl

Etwas Salz

Etwas Balsamico

Etwas Olivenöl

Zuerst die Frühlingszwiebeln putzen, dann das Grüne nach etwa 10-15 cm abschneiden und die Zwiebeln (je nach Größe) längs halbieren oder vierteln. In etwas Olivenöl bei kleiner Hitze anschmoren, bis die Schnittflächen goldbraun sind. Wenden und die übrige Oberfläche anschmoren.In einem Teller oder auf einer Platte anrichten, mit Salz bestreuen, etwas Balsamico dazu und dann noch mit Olivenöl beträufeln. Das Ganze eine Weile durchziehen lassen. 

Das übrig gebliebene Grün in dünne Ringe schneiden und anderweitig verwenden.


Nun wünsche ich euch eine schöne Restwoche und freue mich darauf, die ein oder andere Person am Mitmachtag kennenlernen zu dürfen.

Gemüsigherzliche Grüsse, Kristin

Kategorie: Plauderei

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