
… oder doch der doch der frühe Vogel fängt den Wurm!? Jedenfalls hat sich das frühe Aufstehen in der heissen Woche definitiv für uns gelohnt und wir wurden mit manch magischen Sonnenaufgangmomenten belohnt!
Nachdem die Pflanzen die Hitzewoche mit Beschattung, Bewässerung, Sonnenbrand und verlangsamten Wachstum zumeist dennoch gut überstanden haben und wir unsere Arbeitszeiten in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegt haben, waren wir diese Woche wieder vermehrt in unserem gewöhnlichen Rhythmus unterwegs.

In den letzten Tagen konnten wir fast alle Setzlinge, die im Schopf, im kleinen Tunnel und auf dem Setzlingstisch die letzte Woche geduldig mit uns auf das Setzen warten mussten in den Boden bringen. Am Donnerstag hatten wir beim Feierabendjäten noch Hilfe von vielen fleissigen Händen… DANKE! So können nun diverse Kohle, Salate, Fenchel, Romanesco, Blumenkohl und co fleissig wachsen, um bald die Körbe zu bereichern.


Weiterhin konnten wir diese Woche noch alle Schläuche, die wir zum Bewässern benutzen, mit Geka-Kupplungen ausstatten, so dass das Bewässern nun wie am Schnürchen laufen sollte.


Die Schwalbenschwanzraupen, die sich verpuppt haben, sind nun nacheinander am Schlüpfen. Und es ist so eine grosse Freude, ihnen einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit zu schenken und zu beobachten, wie sie sich für ihren Abflug bereit machen und dann zack… sind sie weg.
Momentan hat es auch viele Schachbrettfalter auf dem Feld. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft wurde diese Art an den Rand des Aussterben gebracht, da sie ein charakteristischer Falter der Magerwiesen ist. Seine Raupe ernährt sich von Süssgräsern – darunter die Aufrechte Trespe, eine bestandsbildende Art der Kalk-Magerwiesen. Interessant ist, das eine halbe Hektare dieser Gebiete ausreichen, um eine Schachbrettfalterpopulation zu erhalten.

Das Ernten am Mittwoch ist eine meiner liebsten Arbeiten. Dann kann ich voll und ganz die grosse Vielfalt bewundern, die es auf dem Feld hat. So viele Pflanzen, die dort wachsen und so viele verschiedene Sorten, die es bei den einzelnen Arten gibt. Auch bei den Zucchini gibt es eben nicht nur grün oder gelb.
Auch sehe ich, wie sich die verschiedenen Kulturen entwickelt haben und wie sich unsere Pflegemassnahmen auf die Kulturen auswirken.



Korbinhalt KW 27
- Zucchini
- Petersilie glatt/kraus
- Gurke
- Schnittmangold/Krautstiel/Kohlrabi je nach Depotstelle
- Bundrüebli
- Kirschen
- Basilikum in den grossen Körben

Rezept
Zucchetti-Tätschli mit Joghurtdip
Dip
- 300g Joghurt griechische Art nature
- 1/2 TL Salz
- wenig Pfeffer
- 1/2 Bund Minze oder Peterli grob gehackt
Tätschli
- 700g Zucchetti, grob geraspelt
- 1 TL Salz
- 200g Feta, fein zerbröckelt
- 70g Mehl
- 1/2 Bund Dill oder Peterli, grob gehackt
- wenig Pfeffer
- 1 EL Bratöl
Für den Dip alle Zutaten mischen.
Zucchetti in ein Sieb legen, mit Salz mischen und etwas 15min ziehen lassen. Dann die Zucchini gut ausdrücken und mit allen Zutaten mischen (ausser Rapsöl). Aus der Masse ca. 15 Tätschli formen. In einer Bratpfanne im heissen Öl portionenweise beidseitig beidseitig je ca. zwei Minuten ausbacken. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen und mit dem Die servieren.

Allerliebste Grüsse, Kristin
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