
Einsam und verlassen und etwas kahl liegt unser (oder nun nur noch euer) Acker da. Aber so einsam ist er gar nicht, denn unten drin ist mächtig was los. Und kahl ist es auch nur oben, was fruchtfolgetechnisch einfach so rauskam letzte Saison. Auf dem „neuen“ unteren Acker wächst /steht nämlich noch einiges. Und dort wo mehr als nur eine zarte Gründüngung oder zarte Winterkefen gedeihen, der Boden bedeckter ist, tummeln sich die Mäuse. Und dann sieht es zum Beispiel so aus:

Sind sie unsere geheimen Erntehelferlein? Mag sein… Wäre nicht nötig gewesen, Ernten geht nämlich besser mit aufrecht stehenden Pflanzen.

Der reiche Weihnachtskorb präsentiert sich ausgebreitet in etwa so:

Menu 1 könnte ungefähr so aussehen:

In dieser himmlischen Gemüsewähe wurde Palmkohl verwendet. Anstelle von Palmkohl bietet sich bei euch der Federkohl an. Sofern ihr für einmal auf den rohen, gekneteten Federkohlsalat oder die Federkohlchips verzichten mögt…
Ich empfehle euch den Nüsslisalat und den Rucola bald zu essen anstatt ihn aufbewahren zu wollen. Jetzt ist er ganz frisch und am schönsten. Schöner wird er nicht mehr!
Anders die Rüebli, die Kartoffeln, der Rotkabis, sie lassen sich problemlos im Kühlschrank einige Tage oder eher Wochen lagern. Am besten in einem Plastiksäggli, vor dem Austrocknen geschützt. Vermutlich haben die einen oder anderen noch ein Stück Sellerie, Pastinake oder eine Rande im Kühlschrank und das ist gut so, denn der nächste Korb kommt erst am 8. Januar. Zur Not gibt’s dann eben mal ein Fondue oder Spaghetti mit einer im Sommer eingemachten Tomatensauce, okay?
Meine Lieben, ich verabschiede mich nun auch im Blog von euch. Lasst es euch gut gehen, lasst euch das Gemüse der Solimatt schmecken, belebt die Solimatt und lauft mir doch mal über den Weg, irgendwann, irgendwo.
Bis dann, von Herzen
Seraina
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