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Plauderei

Guggugg

November 27, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Zum Start in den Erntetag erhielten wir gestern garstiges Winterwetter. Mir konnte es nichts anhaben, ich war gut eingekleidet, inklusive warmen Stiefeln. Nebst Bächen über das eben erst abgeerntete Pastinakenbeet begleitete uns heiteres Schneetreiben in den Morgenstunden. Wenig oberhalb des Ackers wurde der Wald schön weiss, bei uns unten blieb alles Braun und Grün und vor allem nass.

Schneefall zum Erntetag
Überschwemmung auf dem kürzlich geräumten Pastinakenbeet

Ertrunkene Mäuse habe ich nicht entdeckt, aber wieder sind mir ein paar Mäuse in die Fallen. Nebst ganzen Rosenkohlpflanzen legen sie gerade Chinakohle und Rosso di Verona- & Grumolo-Salate um. Letztere würden Ende Winter schöne Rosetten bilden, die wir ernten und geniessen könnten.

Zuckerhut, Kürbis, Süsskartoffeln, Chinakohl und violetter & grüner Federkohl.

Die grossen Ernteanteile erhielten noch etwas Broccoli, einen Weisskabis und 2 Castelfranco-Salätli.

Süsskartoffeln haben wir dieses Jahr zum 1. Mal angebaut und die Ernte der süssen Knollen war eine grosse Freude. Was auch immer ihr damit anstellt, ich liebe sie als Ofengemüse. Kürbis kann auch grad mit rein und dazu wahlweise einen Federkohl-, Chinakohl- oder Zuckerhutsalat. Für alle die es vergessen haben oder die neu dabei sind, schreibe ich gerne nochmals mein Federkohlrezept auf:

Federkohlsalat Das Blatt ab der Blattspreite reissen und ohne die Blattspreite (die kannst du für deine nächste Gemüsepfanne aufbewahren) in ganz feine Streifen schneiden. Diese Streifen ausgiebig von Hand kneten, sie werden dabei ganz knallig leuchtig und es entströmt ein feiner Duft. Kerne oder Nüsse rösten, leicht abkühlen lassen, und Datteln oder Ähnliches fein schneiden und beides zugeben. Mit einer feinen Sauce anrichten und geniessen!

PS. Zuckerhut-Salat ist auch für fast alle schmackhaft, wenn geröstete Kerne/Nüsse und Apfel- oder Orangenstücke zugefügt werden!

Herzliche Grüsse, Seraina

Kategorie: Plauderei

Guete Daag

November 20, 2025 by Seraina 1 Kommentar

Mittwoch morgen, knapp -5°C

Ein frostiger Morgen wie aus dem Bilderbuch empfing uns gestern Mittwoch. Die Schönheit kaum zu übertreffen, allenfalls mit einer sommerlichen Üppigkeit. Beides sehr verschieden, aber beides sehr betörend.

Eisblumen auf Tunnelfolie

Einige Stunden später endete dieser schöne Wintertag dann so:

viel Matsch, schwere Stiefel 🙂
ein Beet Lauch nun abgeräumt

Das meiste Lagergemüse ist nun im Kühler. Einige Gemüse verharren draussen und warten auf eine Ernte oder auf längere, mildere Tage. Die Zuckerhut-Salate zum Beispiel sind noch draussen, einige sind noch nicht fertig gewachsen, der Oktober war einfach zu kühl. Ebenso ist der Broccoli klein geraten aus diesem Grund. Aber besser kleiner Broccoli als kein Broccoli…

Winterlauch und Rosenkohl bleiben fix draussen und vor allem der Lauch wächst dann ab Mitte Januar kräftig.

frisch aufgesetzter Kompost

Viele Gemüseabfälle sowie Schafsmist vom Nachbar hat Arthur in den letzten Wochen laufend zu einer wunderschönen Kompostmiete aufgeschichtet. Der Anblick dieser freut uns jeweils sehr, natürlich auch weil wir den Wert dessen in unserem Boden wissen.

1. Korbbild
2. Korbbild

Euer Gemüse präsentiert sich wieder wunderschön, wenn es auch nicht so viel ist. Vielleicht habt ihr noch Rüebli, Randen oder was auch immer von den letzten Wochen zum aufbrauchen.

Cico rosso (oder Radicchio), Krautstiele, Lauch, Palmkohl, Boskoop-Äpfel, Broccoli (ausser Hölstein, dort dafür mehr Äpfel) und Knollensellerie.

Den Salat würde ich gerade so geniessen, mit dem Krautstiel, dem Palmkohl und dem Lauch würde ich eine Gemüsewähe machen, den Broccoli zu Penne rigate essen, mit dem Sellerie eine Suppe kochen (dazu frisch gebackenes, noch warmes Brot) und die Äpfel ins Müesli raffeln. Tiptop, alles weg. Reicht mir persönlich ungefähr 2 Tage. Wem es auch so geht und wer Lust auf mehr frisches, nahes, faires, biologisches Gemüse hat, darf jetzt auf einen grossen Ernteanteil wechseln! Ich kann das sehr empfehlen für Gemüsevielfrasse oder Gruppen/Familien ab 3 Personen. Mehr von diesem Gemüse = weniger krank. Versprochen. Allenfalls zu kombinieren mit täglicher ausgiebiger Frischluftzufuhr inklusive Bewegung.

Viele liebe Grüsse von eurem Gemüsevielfrass Seraina

Kategorie: Plauderei

Hallo zämme

November 13, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Zu diesem Glück kamen die Bezügerinnen und Bezüger des grossen Ernteanteils heute:

Castelfranco-Salat, Herbstkohlrabi Superschmelz, Rotkabis (oder Wirz), Kartoffeln, Asiasalate, Pastinake (beschädigte, nicht lagerfähige), Zuckerhut, Randen, Knoblauch, Lauch

Jene, die vor ein paar Wochen Rotkabis erhalten haben, haben nun Wirz erhalten und umgekehrt. So dass nun alle einmal einen schönen Wirz ab Feld aus dem Korb nehmen durften…

Rotkabis haben wir noch mehr an Lager, vom Wirz war es das schon wieder in etwa.

Wie ich auch schon erwähnt habe, finde ich selber Asiasalat eigentlich am besten auf der „Anggeschnitte“, mit etwas Kräutersalz. Natürlich können die verschiedenen Blätter auch einem Salat beigefügt oder sehr kurz gedünstet werden.

der Schönste: Castelfranco
dreierlei Asiasalate

Der Castelfranco-Salat ist für mich das höchste der Gefühle. Er ist so wunderschön und jedes Exemplar so einzigartig, aber vor allem schmeckt er einfach so unvergleichlich gut.

Pastinaken. Sie sehen aus wie zu gross geratene, bleiche Rüebli. Sie sind vor allem wegen ihrer Süsse vielleicht nicht jedermanns/jedefraus Sache. Dennoch können sie sehr schmackhaft sein, versucht es selbst. Theoretisch sollten unsere Pastinaken auch nicht allzu süss sein, denn offenbar verhilft ihnen der Frost zu mehr Süsse und den hatten sie noch nicht. Da die Mäuse unsere Ernte wegzuknabbern drohten, holten wir sie bereits aus dem Boden und lagern sie nun sicher im Kühlraum.

Die arg angestochenen oder „rostigen“ Exemplare können wir nicht einlagern, deshalb bekommt ihr jetzt diese. Es gibt etwas Rüstaufwand je nach Exemplar, aber alle sollten einiges brauchbares Fruchtfleisch erhalten.

PASTINAKEN-OFEN-SALAT

Pastinake & Äpfel in Würfel schneiden, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Gut 15 Minuten in der Mitte des Backofens backen. Baumnusskerne grob hacken, auf den Pastinaken- & Apfelwürfeln verteilen und einige Minuten fertig backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Feigen in Scheibchen schneiden und aufs Blech geben.

Sauce: Eine Zwiebel fein hacken, mit dem Öl nach Wahl, Quittenessig (wenn du das hast) oder anderem Essig, etwas Senf, Honig, Salz und Pfeffer vermischen und über das in eine Schüssel geschüttete Gemüse geben. Gut mischen und lauwarm geniessen!

–> Statt Äpfel Birnen verwenden. Statt Pastinake Räbe, Sellerie oder Kohlrabi Superschmelz nehmen!

Diese Pastinake kam mitsamt der langen dünnen Wurzel aus dem Boden. Von Kopf bis Fuss war sie über 60 cm lang!!!
Rotkabis inmitten von noch blühender Phacelia

Was im Oktober gefehlt hat, holt nun der November nach: warme, sonnige Tage am Laufmeter. Wunderbar. So macht Gärtnern nochmals richtig Spass, sogar wenn ab 14 Uhr die Sonne von unserem Acker verschwunden ist… Wir haben diese Woche alle Kabisköpfe, die Pastinaken und die letzten Rüebli ins Lager bringen können. Damit fällt definitiv eine Last von unseren Schultern.

Herzlicher Gruss, Seraina

Kategorie: Plauderei

Säli mitenander

Oktober 30, 2025 by Seraina 2 Kommentare

Nass ist’s. Zwei Tage ohne Regen gab es, das gluckernde Geräusch im saftigen Boden liess nach. Aber an ein Abtrocknen ist nicht zu denken. Nebst der Ernte für die Körbe reichte es uns gestern, einige Kilo Randen an’s Lager zu nehmen. Eventuell ist die Lagerernte ein Wettrennen gegen die Mäuse, sie sind wie immer im Herbst sehr aktiv und hungrig. Gestern hat Arthur „Bänkli“ für hungrige Greifvögel aufgestellt, so hoffen wir auf deren Mithilfe…

Herbstliche Schönheit lässt sich momentan überall entdecken:

Während den regnerischen Tagen war es gemütlicher im Tunnel ein Beet vorzubereiten und den zugekauften Nüsslisalat zu setzen, hier das Ergebnis in Bild:

Am kommenden Samstag, dem 1. November von 10-14 Uhr, soll in Langenbruck unser Spitzkabis gerüstet, gehobelt und gestampft werden, um mittels Milchsäuregärung in Sauerkraut verwandelt zu werden. Es wird noch mindestens eine Mithilfe gesucht… hast Du Zeit & Lust mitzumachen? Schreibe dich ein auf juntagrico.solimatt.ch

grosser Ernteanteil der letzten Oktoberwoche: Palmkohl, Schwarzer runder & „Red Meat“ – Winterrettich, Catalogna Puntarelle di Galatina, Knoblauch, Lauch, Peterli, Endivien, Kopfsalat, Zuckerhut, Quitten und Kürbis Musquée de Provence

Im Korb waren nochmals 2 bzw 4 Quitten. Quitten sind übrigens sehr lecker mit Gemüse zusammen gekocht. Zum Beispiel unter das Ofengemüse gemischt oder einfach Kürbis und Quitten auf dem Blech gegart, oder in der Pfanne rund 15 Minuten gedünstet mit Süsskartoffeln oder etwas anderem.

Es ist wieder Gemüsewähen-Zeit (falls das nicht sowieso immer ist). Ich liebe Gemüsewähen mit was auch immer frau vorrätig hat und dazu ein schönes Salätli. Kein Problem, das jede Woche zu essen. Und wie dick die Gemüseschicht ist, entscheidet ihr, jedenfalls kann so richtig viel Gemüse verarbeitet werden, wenn viel da ist.

Ich grüss euch herzlich,

Seraina

Kategorie: Plauderei

Salut!

Oktober 23, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Es ist momentan eine Augenweide! Der Regen hat auch alles schön geputzt und der Sturm hoffentlich noch nicht alle Blätter von den Ästen geblasen…

irre Farben diese Woche
eine letzte Sonnenblume blüht vor dem Palmkohl „Nero di Toscana“
prachtvolles Farbenspiel

Während es draussen wie aus Kübeln schüttete, mussten wir im Folientunnel eigenhändig bewässern. Die vor einer Woche gesetzten Winterkulturen strecken bereits zaghaft ihre Wurzeln in das grosse Erdreich und freuen sich Wasser zu finden.

Beim Wirz ernten freute ich mich ab den abperlenden Regentropfen. Und bedauerte, dass die Pflanzen unregelmässig kopfen und wir nicht für alle Körbe einen fertigen Wirz ernten konnten. Als Ersatz gab es dafür Rotkabis, auch eine Premiére in diesem Herbst.

Tatsoi
Wirz
Endivien, Rotkabis (oder Wirz), Rüebli, Knollensellerie, Tatsoi und Krautstiele.

Tatsoi ist sehr nahe verwandt mit dem Pak Choi (und somit auch mit Chinakohl) und schmeckt auch vergleichbar. Er wird auch Blattsenf genannt. Er kann in Smoothies gemischt, dem Salat beigegeben, kurz angedünstet oder in Wasser gekocht werden. Nebst Folsäure enthält diese Kohlsorte viele A-, B- und C-Vitamine.

Viel Freude mit dem frischen Gemüse wünscht euch

Seraina

Kategorie: Plauderei

Hallihallo

Oktober 17, 2025 by Seraina Kommentar verfassen

Es ist nochmals eine intensive Zeit im Gemüsebau: die Tunnels müssen für die Winterbepflanzung geräumt und das Lagergemüse muss geerntet werden. Ausserdem werden leer stehende Beete idealerweise mit einer Gründüngung eingesät. Insofern wird es uns alles andere als langweilig und wir freuen uns über die trockene Zeit (die Erde ist zwar nach wie vor sehr feucht) und versuchen die raren wärmenden Sonnenstrahlen bei der Arbeit zu erwischen.

Letzten Samstag haben wir einen schwungvollen Mitmachtag verbracht. Der grosse Tunnel war im Nu geräumt, die Pflanzen für eine Kompostierung klein gehäckselt und dazu haben wir noch Süsskartoffeln und Rüebli geerntet.

dank vielen Menschen auf den Knien konnten wir dem ausufernden Fünfingerkraut am Rand auch den Garaus machen

Anfangs Woche konnten wir zu zweit an einem ganzen Arbeitstag den Tunnel neu bepfanzen und besäen. Es wachsen nun also wieder Rucola, Asiasalate, Portulak, Koriander, Krautstiele, Pak Choi und Winterkopfsalate im Tunnel und die Samen vom Winterschnittsalat beginnen in der feuchten Erde aufzuwachen und zu keimen.

Pflanzrillen ziehen
gut angiessen

Am Mittwoch widmeten wir uns der Ernte für den Korb. Wir freuten uns beispielsweise ab den prächtigen Peterliwurzeln:

Lauchernte
Randenernte

Der Korb beinhaltet den ersten Federkohl, Süsskartoffeln (müssen nicht geschält werden), Randen, Äpfel, Endiviesalat, Peterli und Peterliwurz (ideal für Eintöpfe) und Lauch.

Ich wünsche euch frohes Kochen und Essen in guter Gemeinschaft…

See you, Seraina

Kategorie: Plauderei

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