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Verein Solimatt

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Hallo zusammen

April 2, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

Die letzten Tage war der Frühling kurz still gestanden, Säerei und Pflanzerei haben dadurch eine Pause eingelegt und somit konnten wir uns dem Kompost und der baldigen Kürbis/Zucchiniparzelle widmen.

Kürbisse und Zucchini sind Starkzehrer und brauchen für ihr Wachstum viele Nährstoffe. Aus diesem Grund haben Marianne und ich auf der Parzelle Kompost ausgebracht, der zu einem späteren Zeitpunkt maschinell in den Boden eingearbeitet wird. Beeindruckend wie viele Regenwürmer sich im Kompost getummelt haben und fast unvorstellbar, wie viele Milliarden – für uns mit blossem Augen unsichtbare – Lebewesen am Verrottungsprozess noch beteiligt sind. Weil sich im Haufen eben viele Bewohner tummeln, vermehren und fleissig die Abfälle verwerten, wird das Ganze sehr warm (bei passender Mischung und Feuchtigkeit). Nebenbei werden durch die hohen Temperaturen gleich noch Unkrautsamen keimunfähig gemacht und Pflanzenkrankheiten abgetötet. 

Fleissige Helferlein

Diese Woche im Gemüsekorb

  • Krautstiel
  • Federkohl grün und rot
  • Randen bunt
  • Rüebli
  • Sauerkraut
  • bunter Schnittsalat
  • Rucola
  • gelbe Zwiebeln aus dem Schönthal

Noch eine Rezeptidee dazu

Randenpesto

  • Randen bevorzugt rot
  • Knochlauchzehe(n)
  • Baumnüsse/Pinienkerne/Sonnenblumenkerne
  • Parmesan oder Sbrinz
  • Rucola
  • Olivenöl
  • wer mag etwas Zitronenabrieb
  • Salz

Randen im Dampfdruckkochtopf weichkochen oder alternativ im Backofen in Vierteln geschnitten mit etwas Olivenöl und Salz bei 200°C ca. 45 min backen. In der Zwischenzeit Nüsse/Kerne in einer Pfanne rösten. Wenn die Randen abgekühlt sind, diese mit Nüssen/Kernen, Olivenöl, gepresstem Knoblauch, geschnittenem Rucola, Zitronenabrieb und geriebenem Käse in einem Mixglas mixen. Mit Salz abschmecken. 

Mit Pasta serviert und dazu ein feiner Schnittsalat… wird nicht alles Pesto gebraucht, eignet es sich auch bestens als Brotaufstrich.

Buon appetito!


Save the date

Mitmachtag am 18.04.2026 von 10:00 – 13:00 

An diesem Tag möchten wir uns der Infrastruktur des Ortes widmen: Verbesserung des Aussensitzplatzes und eine neue Waschstelle für das Gemüse. Nehmt euer Mittagessen mit, so dass wir dann dann gerade den neuen Sitzplatz einweihen können! 😉

Ein weiteres fleissiges Helferlein

Frühlingsmarkt in Waldenburg am 02.05.2026

Es braucht noch neue Mitglieder in der solimatt! Am Frühlingsmarkt möchten wir deshalb Werbung machen und brauchen dabei noch eure Unterstützung. Wer hat Zeit und schreibt sich gleich für einen Einsatz im juntagrico ein?

Kategorie: Plauderei

März 19, 2026 by Kristin Metzner Kommentar verfassen

Am Samstag haben sich ca. 20 Solimattmitglieder zur Zukunftswerkstatt in Langenbruck getroffen. Bei grossem Schneegestöber haben wir in der gemütlichen Stube viele spannende und konstruktive Ideen ausgetauscht. Die Betriebsgruppe sammelt die Ideen und wertet sie aus. Wir freuen uns sehr auf eine lebendige und wachsende Entwicklung, die dank euch möglich wird!


Zwar hat Marianne vor einer Woche erst die Grünflächen gemäht, aber davon sehe ich fast schon nichts mehr… alles wächst und gedeiht mit der Kraft des Frühlings! 

Dafür fallen mir immer wieder die schönen Löwenzahnrosetten auf, wenn ich übers Gelände laufe. 
Kräftig stehen sie schon da und lassen bald wieder viele Flächen in sattem Gelb erstrahlen. In der Landwirtschaft zählen sie als Lückenfüller und wachsen gerne dort, wo zu viel gegüllt wird. Von den Nutztieren wird der Löwenzahn gerne gefressen und er zählt auch als wichtiger Pollenspender für Bienen und verschiedene Wildbienenarten. Ist also ökologisch wertvoll! Ausserdem lassen sich aus seinen Stielen wunderbare Minitröten bauen und eingelegt in Wasser bilden die Stiele die schönsten Spiralen.
Und was gibt es noch über den Löwenzahn zu entdecken? 
Jedes Flugschirmchen mit Samen enthält immer zwischen 90 und 110 Haare mit einem bestimmten Abstand zueinander und nur wenn dies der Fall ist, können die Samen über weite Strecken transportiert werden dank eines Luftstrudels der den Sinkflug abbremst! Faszinierend, oder?
In Russland gibt es eine verwandte Art, aus der früher erfolgreich Pflanzenkautschuk produziert wurde und von der auch heute mancher Autoreifen durch die Gegend als Alternative zu Naturkautschuk rollt. 
In Südeuropa locken manchen Arten Insekten durch ultraviolette Muster auf ihren Blüten an und andere Arten verzichten auf den ganzen Aufwand und klonen sich einfach. 
Als Salatgemüse werden die jungen Blätter gegessen und helfen dank ihrer Bitterstoffe gegen Blähungen und Völlegefühl, aus seinen Wurzel lässt sich ‚Kaffee‘ zubereiten und manch einer von uns hat sicher schon mit den Blüten Löwenzahnhonig hergestellt. 
Das Beste aber zum Schluss: ich sammle jedes Jahr immer einige abgeblühte Blütenköpfe kurz bevor sich der Fruchtstand öffnet. Nun auf einen Faden auffädeln oder an die Wand pinnen. Wenn sich die Fruchtstände dann in der Wohnung öffnen fliegen die Schirmchen nicht davon und es sieht einfach wunderschön aus. 
Beeindruckend was so ein ‚Unkraut‘ alles zu bieten hat… 


Diese Woche findet ihr im Korb zwar keinen Löwenzahn, aber mit A Grumolo verde und Rosso di Verona tardiva zwei leicht bittere Zichoriensorten, die von der Wegwarte abstammen. Beide sind ProSpecieRara-Sorten, wurden im Herbst ausgesät und sind im zeitigen Frühjahr erntereif. Mit einer süssen Orange und erntefrischem Schnittlauch kombiniert, ergibt dies einen wunderbaren Frühlingssalat mit Gesundheitskick!

Rosso di Verona tardiva

Für euch durften wir zwischen Sonnenschein, frostigem Wind, Amselgesängen, spannenden Gesprächen und kalten Händen diese Woche folgende Gemüsevielfalt zusammenstellen:

  • Pak Choi
  • Federkohl grün und rot
  • Lauch
  • Rüebli
  • Sellerie
  • Winterrettich
  • Schnittsalat
  • Rucola
  • Asiasalat
  • Portulak
  • A Grumolo verde und Rossa di Verona tardiva
  • Koriander
  • Schnittlauch

Ganz viel Freude beim Zubereiten und kreativ damit sein!

Herzlichst
Marianne und Kristin

Red Meat – ein ‚Wassermelonenrettich‘ aus China, bei uns als Winterrettich angebaut und milder als sein schwarz-weisser Verwandter.

https://solimatt.ch/6893-2/

Kategorie: Plauderei

Guete Tag Mitenander

Februar 20, 2026 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Wenn ihr mich schon auf einem Bild seht, dann möchte ich mich auch kurz vorstellen. Ich bin Kristin und werde die Solimatt ab jetzt voller Motivation als neue Gemüsegärtnerin unterstützen. Am Liebsten habe ich meine Hände in der Erde und an Gemüse und Obst! Ausserdem lese ich gerne, lass mich von meinen Füssen durch die Natur tragen und fülle unseren Keller mit feinen Vorräten.
Ich freue mich sehr auf spannende Begegnungen, interessanten Austausch, viele Erfahrungen und das Zusammenarbeiten mit euch.

Zur Zeit zeigt sich das Wetter von seiner unfreundlichen Seite. Es ist nass, windig und auf dem Gemüsefeld unglaublich sumpfig. Doch im Folientunnel geht schon richtig die Post ab. Am Mittwoch konnten wir so einiges ernten. Drinnen war es richtig angenehm, während draussen der Wind pfiff und der Regen und Schnee auf das Folientunnel prasselte. Solche Tage machen uns einmal mehr bewusst, wie wertvoll unser geschützter Anbau ist.

Nun sind wir froh, dass wieder etwas Platz im Folientunnel entstanden ist. Diese Woche setzen wir bereits die ersten Setzlinge: Kohlrabi, Fenchel und verschiedene Salate dürfen einziehen. Im Korb dieser Woche durften wir euch eine wunderschöne Zusammenstellung bieten. Eine richtige Freude.

Der Portulak begeistert mit seinen saftigen, leicht säuerlichen Blättern und einer feinen nussigen Note. Gerne könnt ihr ihn unter den Asiasalat oder Kopfsalat mischen oder unter einen Kabissalat beigeben. Ein Genuss!

Besonders freute uns auch die Ernte des Pak Choi, auch Senfkohl genannt. Er eignet sich hervorragend für Wokgerichte oder Suppen, schmeckt aber auch roh als Salat sehr gut. Aus dem Lager kommen diese Woche ein schöner Weisskohl und Rüebli.

Die Peterliwurzel passt wunderbar zu den Rüebli und ergibt zusammen eine angenehm würzige Beilage. Fein geschnitten macht sie sich aber auch hervorragend im Salat.


Hier ein Rezept, bei welchem ihr die Gemüse im Korb findet:
Gemüsepfanne mit Pak Choi und Kichererbsen auf Buchweizen mit Koriander

  • Pak Choi
  • eine Dose Kichererbsen
  • eine Tasse Buchweizen
  • zwei Rüebli
  • eine kleine Peterliwurzel
  • eine Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • ein wenig Ingwer
  • ein Esslöffel Sojasauce
  • ein Esslöffel Raps- oder Sesamöl
  • ein Teelöffel mildes Currypulver, Salz und Pfeffer
  • Koriander
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Den Buchweizen in einem Sieb heiss abspülen. Mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz aufkochen und etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen. Danach vom Herd ziehen und noch kurz quellen lassen.

Den Pak Choi waschen, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Rüebli und Peterliwurzel in feine Scheiben schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken.

Das Öl in einer grossen Pfanne oder im Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer kurz andünsten. Danach Rüebli und Peterliwurzel beigeben und einige Minuten anbraten. Die abgetropften Kichererbsen und den Pak Choi hinzufügen, mit Sojasauce und Currypulver würzen und nur kurz weiterbraten, sodass der Pak Choi noch leicht knackig bleibt.

Den Buchweizen auf dem Teller verteilen, das Gemüse darüber geben und mit dem grob gehacktem Koriander und Zitrone garnieren.

Viel Spass beim Ausprobieren.

Herzlichen Gruss
Kristin und Marianne


EINLADUNG ZUR…

Solimatt – Zukunftswerkstatt
Samstag, 14.03.2026

Ort: Casa 12, Schwengiweg 12
4438 Langenbruck
Zeit: 10:00 – 13:00

Kategorie: Plauderei

Sali zäme

Februar 7, 2026 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Diesen Montag der 2. Februar war Lichtmesse. Der Brauch geht weit zurück. Schon lange markierte dieser Tag einen Wendepunkt im Jahr. Die Tage werden länger, das Licht kehrt langsam zurück. In der christlichen Tradition wurde daraus ein Fest des Lichts, an dem Kerzen gesegnet wurden, als Zeichen von Schutz, Hoffnung und Orientierung. In der Natur beginnt zu dieser Zeit, tief im Boden und kaum sichtbar, neues Leben.

Auch auf dem Feld ist das spürbar. Der Winter hält noch fest, aber etwas hat sich verschoben. Pflanzen reagieren früher als wir auf das Licht. Wachstum ist vorsichtig, aber vorhanden.

Diesen Mittwoch erntete ich auf dem Feld Federkohl, als plötzlich die Sirenen heulten. Für einen kurzen Augenblick wurde mir bewusst, wie selbstverständlich Sicherheit hier ist und wie wenig selbstverständlich sie eigentlich sein sollte.

Was für ein Privileg, hier in der sicheren Schweiz zu leben . Auf einem Gemüsefeld zu stehen. Und einfach weiterzuarbeiten. Während andernorts Sirenen reale Gefahr bedeuten, bleiben sie hier ein Warnsignal ohne unmittelbare Bedrohung.

Ich dachte daran, wie schön es ist, hier Gemüse für euch zu produzieren. Nahrung, die aus diesem Boden kommt und Teil eines solidarischen Projekts ist. Aber was heisst Solidarität in einer Krisensituation? Vielleicht heisst es, genau das weiter zu tun, was wir hier üben: lokal produzieren, Beziehungen pflegen, Verantwortung teilen. Nicht alles dem Markt oder anonymen Strukturen überlassen. Sondern gemeinsam tragfähig bleiben.

Lichtmesse erinnert daran, dass Wandel leise beginnt. Nicht mit einem grossen Schritt, sondern mit etwas mehr Helligkeit. Tag für Tag.

Im Folientunnel beginnt es zu wachsen. Im Korb findet ihr Kopfsalat – trotz den Frostnächten – aus dem Tunnel !

Der Winterkorb dieser Woche:
Schlicht, saisonal, getragen vom Licht, das langsam zurückkehrt.

  • Federkohl
  • Winterkopfsalat aus dem Tunnel
  • Kartoffeln
  • Pastinaken
  • Rüebli
  • Randen
  • Die letzten Äpfel aus dem Naturkeller

Rezept:
Frischer Winterrettich-Salat (für kalte Tage)
Zutaten

  • 1 Winterrettich
  • 1–2 EL Apfelessig oder Zitronensaft
  • 2–3 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • Salz
  • optional: etwas Honig oder Apfel, fein gerieben
  • optional: Petersilie oder Schnittlauch

Zubereitung:
Den Winterrettich schälen und grob oder fein raffeln.
Mit etwas Salz mischen und kurz ziehen lassen (5–10 Minuten), dann leicht ausdrücken – so wird er milder.

Essig oder Zitronensaft und Öl unterheben, nach Bedarf mit etwas Honig oder geriebenem Apfel abrunden.
Frische Kräuter drüberstreuen.

Liebe Alle, ich wünsche euch eine lichtvolle Zeit.
Herzlichen Gruss aus dem Garten, Marianne

Kategorie: Plauderei

Guete Tag mitenand

Januar 23, 2026 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

Der Schnee hat sich verabschiedet, aber der Winter hält unser Gemüsefeld noch immer fest umarmt. Ein paar zarte Asiasalätli konnte ich im Folientunnel trotzdem ernten und kommen diese Woche als kleines Versucherli in den Korb.

In eurer Gemüselieferung findet ihr diese Woche entweder Rotkohl oder Weisskabis. Und während ich den Kohl in der angenehmen Wintersonne rüstete, wurde ich plötzlich ganz nostalgisch: Ich sah uns wieder an diesem Sommertag, als wir die zarten Kohlpflänzchen setzten. 34 Grad zeigte das Thermometer. Wir haben so geschwitzt!

Und nun? Derselbe Kohl, fein säuberlich im Kühler gelagert, rüste ich nun bei winterlicher Sonne. Diese Kreisläufe der Natur faszinieren mich jedes Mal aufs Neue. Die Setzlinge pflanzten wir damals in eine dicke Mulchschicht aus Grassilage. Dieser Teppich schützte nicht nur die Pflänzchen, sondern auch den Boden und seine vielen fleissigen Bodenlebewesen vor den Wetterkapriolen.

Einige Kohlköpfe sind übrigens richtig stattlich geraten. Ihr könnt sie problemlos im Kühlschrank aufbewahren oder ihr probiert gleich das untenstehende Rezept aus.

Die Boskopäpfel im Korb stammen vom Hof und wurden im Naturkeller gelagert. Ihre Haut ist nicht mehr geschniegelt und glatt, dafür ist ihr Aroma umso ehrlicher und intensiver. Perfekt für Wähe, Apfelmus. Eingelegter Rotkabis oder Weisskabis.

Rezept

Zutaten:

  • ¼ – ½ Rotkabis oder Weisskabis
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 TL Nelken
  • 1 TL Salz und Pfefferkörner
  • 1 TL Honig
  • 3 Lorbeerblätter
  • 200 ml Apfelessig
  • Wasser

Zubereitung:
Kabis und Zwiebel fein schneiden. Alle Zutaten ausser Lorbeerblätter, Apfelessig und Wasser in einer Schüssel mit den Händen gut durchmischen (ja, das darf man!).

Die Masse nach und nach in ein sauberes Einmachglas füllen und die Lorbeerblätter dazwischen verteilen. Apfelessig darübergiessen und mit Wasser auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Glas schliessen und für etwa drei Tage in den Kühlschrank stellen. Danach immer wieder davon kosten – es schmeckt wunderbar!


In eurem Korb findet ihr ausserdem einen Zettel mit der Einladung zur Zukunftswerkstatt.

Bitte reserviert euch dieses Datum.

Die Welt spielt zurzeit ja ein bisschen verrückt, umso wichtiger ist es, dass wir hier gemeinsam etwas Kleines, aber Wertvolles bewirken und unser Projekt Solimatt weiterentwickeln.

Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit dir.
Ich wünsche euch eine gute Zeit und viel Freude mit dem Korb.

Herzlichen Gruss
Marianne

Kategorie: Plauderei

Sali Zäme

Januar 9, 2026 by Marianne Lerch Kommentar verfassen

An diesem Mittwochmorgen besuchte ich zum ersten Mal im neuen Jahr unser Gemüsefeld. Welch ein Anblick: Überall lag eine zarte Schneedecke. Eine wunderbare Ruhe empfing mich, still und verlassen, nur eine Fuchsspur deutete auf einen Besuch hin.

Ich setzte mich auf unserem Gartenbänkli und genoss diese Winterruhe. Der Rückzug der Natur hat für mich etwas Magisches und Faszinierendes. All das viele Leben auf dem Feld und im Boden ist nun eingepackt, ruhend und Kräfte sammelnd für die wärmeren Tage, wenn das Leben wieder erwacht.

Was wird uns das neue Jahr bringen? Wird das Wetter auf unserer Seite sein? Ich freue mich auf die kommende Saison mit allem Schönen und Herausfordernden.
Neu im Team unterstützt uns Kristin Metzner als neue Gemüsefachkraft. Herzlich willkommen in der Solimatt. Sie wird sich gerne noch selbst vorstellen.


Die schöne Winterlandschaft erlaubte keine Freilandernte, und auch im Tunnel herrschten Minustemperaturen. Zum Glück haben wir ein Gemüselager!

Am 1. November haben wir fleissig Spitzkabis gehobelt. Nun dürfen wir das leckere Sauerkraut probieren.

Das Solimatt-Sauerkraut geniesst ihr am besten roh als Salat, damit das wertvolle Vitamin C nicht verloren geht.

Sauerkrautsalat:

  • Eine Portion Sauerkraut, abtropfen
  • 1Rüebli, 1Apfel und 1Zwiebel hacken, alles vermischen, etwas Pfeffer und Oel beigeben
  • Ca 20 Min. ziehen lassen und geniessen

Die verschiedenen Zichoriensalate liefern wichtige Bitterstoffe für unsere Verdauung. Wenn ihr etwas Apfel oder Rosinen in den Salat beimischt, schmeckt er vielleicht auch den Kindern.
Und als Besonderheit gibt es nochmals eine Vitamin-C-Ladung: den beliebten Most aus Baselmatt-Äpfeln. Wusstet ihr, dass Most mehr Vitamin C enthält als Orangensaft? Und erst noch regional ist!

«Winterzeit ist auch Schnupfen- und Grippezeit. Daher ist der Korbinhalt dieser Woche besonders gut eure Gesundheit.»

Ich wünsche euch und euren Familien viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Auf viele gemeinsame Begegnungen rund um die Solimatt.

Herzliche Grüsse
Marianne

Kategorie: Plauderei

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